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Nachrichten Wedemärkerin spendet 50.000 Euro
Region Wedemark Nachrichten Wedemärkerin spendet 50.000 Euro
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17:02 21.09.2018
Voraussichtlich Anfang 2019 werden die Sanierungsarbeiten im und am Jahrhunderte alten Amtshaus in Bissendorf beendet sein. Quelle: Kallenbach
Bissendorf

Eine Wedemärkerin spendet die stolze Summe von 50.000 Euro für das denkmalgeschützte Amtshaus in Bissendorf, das zurzeit saniert wird. Damit soll, sobald der Innenausbau weit genug fortgeschritten ist, das neue Trauzimmer besonders schön ausgestattet werden.

Die ältere Dame, die dieses Geld in das Baudenkmal investiert, möchte namentlich in der Öffentlichkeit nicht in Erscheinung treten. Gleichwohl ist sie der Verwaltungsspitze wohl bekannt: Ein Klavier war schon eine „Einlage“, die sie und ihr inzwischen verstorbener Ehemann als Sponsoren der Gemeinde zukommen ließen. Das Instrument tat viele Jahre seinen Dienst im alten Trauzimmer, bevor die Sanierung des Amtshauses begann. Jetzt steht es im Sitzungszimmer des Bürgerhauses und stimmt Paare in Wohlklang ein, die sich während der Umbauphase des Amtshauses dort trauen lassen.

Per Ratsbeschluss hat die Gemeinde die 50.000-Euro-Spende angenommen. Die Wedemärkerin wolle diesen Betrag in die Sanierung des Amtshauses in Bissendorf einbringen, und zwar so, dass die Summe in einer Maßnahme oder einem Objekt in dem Baudenkmal erkennbar werde, hatte die Verwaltung den Ratsmitgliedern zur Entscheidung erläutert. Wie Bürgermeister Helge Zychlinski in Aussicht stellte, soll damit das neue Trauzimmer mit Möbeln, Vorhängen, Tapeten und Beleuchtung ausgestattet werden. Gegebenenfalls reiche das Geld auch noch für Verbesserungen in der davor liegenden Diele. Das neue Trauzimmer wird links der Diele ausgebaut und soll mehr Raum hergeben. Damit will die Gemeinde auch der großen Nachfrage nach Trauungen in diesem historischen Gebäude von 1580 gerecht werden.

Für Anfang 2019 rechnet die Gemeinde nach aktuellem Stand damit, dass das Amtshaus wieder eröffnet werden kann. Weitere Sanierungsaufträge hat der Verwaltungsausschuss jetzt noch vergeben: Für die Holz- und Innentürelemente hat sich in der Ausschreibung eine Wedemärker Tischlerei durchgesetzt und wird die Arbeiten in einer Kostenhöhe von 110.000 Euro ausführen. Insgesamt wird die Zwei-Millionen-Investition in das uralte Gebäude überschritten werden.

Bis zur Wiedereröffnung scheint der Wissensdurst der Wedemärker zum Baudenkmal inzwischen weitgehend gedeckt: Die zuletzt angebotene Baustellenführung habe er ausfallen lassen, berichtete der Bürgermeister, weil sich niemand mehr gemeldet habe.

Von Ursula Kallenbach

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