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Nachrichten Geopfad erhält seine letzte Station
Region Wedemark Nachrichten Geopfad erhält seine letzte Station
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10:33 24.09.2018
Schon 2015 hatte die jetzt in den Ruhestand verabschiedete Umweltbeauftragte Ursula Schwertmann eine Aussichtsplattform am Geopfad geplant. Quelle: Kallenbach
Wedemark

Auch die elfte und letzte Station am Geologischen Erlebnispfad „Bewegte Steine“ am Brelinger Berg kann nun gebaut werden: Die Region Hannover will das lange geplante Projekt, eine Aussichtsplattform bei Oegenbostel, mit bis zu 22.050 Euro fördern.

Damit erhält die Gemeinde Wedemark einen Zuschuss, der dieses letzte Vorhaben an dem beliebten Ausflugsziel in der Wedemark sichert. Die Gesamtkosten sind mit 36.755 Euro veranschlagt. Der Ausschuss für Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europaangelegenheiten der Region hatte in seiner jüngsten Sitzung für die finanzielle Unterstützung gestimmt. Nun soll mit dem Bau der Aussichtsplattform noch in diesem Jahr begonnen werden. Sie könnte damit im nächsten Frühjahr zum zehnjährigen Bestehen der Gartenregion eröffnet werden.

Nicht nur die Gartenregion Hannover belohnt sich damit, eines ihrer Förderprojekte zum Abschluss zu bringen. In der Gemeinde Wedemark hatte die Umweltbeauftragte Ursula Schwertmann, die gerade in den Ruhestand verabschiedet wurde, einen Hauptanteil daran, die Aussichtsplattform auf den Weg zu bringen – wie auch den ganzen Geopfad. Schon 2015 stellte sie erste Pläne für diese elfte Station vor.

Plattform bietet Ausblick auf eiszeitlich geprägte Landschaft

„Ursprünglich war für die Plattform ein anderer Standort am Rundweg vorgesehen, der sich aber als nicht standsicher genug herausstellte. Die Station wird deshalb weiter südlich realisiert, bleibt aber sonst im Wesentlichen unverändert“, teilte Regionssprecher Klaus Abelmann mit. Die Plattform ist nach seiner Beschreibung drei mal vier Meter groß und wird ebenerdig in die Böschung eingepasst, eine Treppe ist so nicht notwendig. Die Plattform ruht auf Betonträgern, auf die eine Tragkonstruktion aus Stahl montiert wird. Die drei Seiten Richtung Grube und Böschung erhalten ein Geländer ebenfalls aus Stahl. Die begehbare Fläche und die Handläufe des Geländers bestehen aus witterungsbeständigem Lärchenholz.

Besucher werden von der Plattform aus einen beeindruckenden Ausblick auf die eiszeitlich geprägte Landschaft in der Wedemark haben. Zudem sorgt die Station für freie Sicht auf eine noch im Abbau befindliche Sandgrube. Das ermöglicht einen tieferen Einblick in die Geologie am Brelinger Berg und in die wirtschaftliche Gewinnung von Sand und Kies.

Der fünf Kilometer lange Rundwanderweg macht an bisher zehn künstlerisch gestalteten Stationen die geologische Entwicklungsgeschichte des Brelinger Berges greifbar. Spielerisch werden bei Führungen wissenschaftliche Inhalte zum Thema Eiszeit vermittelt. Die eiszeitlichen Gletscher haben gewaltige Mengen Kies und Sand nach Niedersachsen gebracht. Und sie haben Steine transportiert, die bis heute in der Wedemark sichtbar sind: Als „Bewegte Steine“ werden sie auf dem gleichnamigen Geologischen Erlebnispfad am Brelinger Berg für neugierige Erforscher spielerisch in Szene gesetzt und vermitteln Wissen.

Die Broschüre „Bewegte Steine“ beschreibt den genauen Routenverlauf und bietet viele Hintergrundinformationen zur Entstehung und Geschichte des Brelinger Berges. Sie liegt kostenfrei aus und kann unter www.wedemark.de heruntergeladen werden.

Von Ursula Kallenbach

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