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Region Wedemark Nachrichten Die FDP verzichtet auf eigenen Kandidaten
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19:16 11.12.2013
Von Friedel Bernstorf
Die Wedemärker FDP schickt keinen Kandidaten ins Rennen.
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Wedemark

„Wir hätten jemanden von außerhalb suchen müssen“, erläuterte Giese. Es sei nach Ansicht der Mehrheit im Vorstand aber nicht sinnvoll, „einen fremden Kandidaten reinzuholen, nur um die FDP bei der Bürgermeisterwahl stattfinden zu lassen“. Es solle auch kein Kandidat aufgeboten werden, nur um eine Stichwahl zu erzwingen. Lange sei in der FDP auch über die Frage diskutiert worden, ob einer der beiden Kandidaten von CDU oder SPD im Wahlkampf offiziell unterstützt werden solle. Hier habe sich der Vorstand dafür ausgesprochen, dies nicht zu tun. „Beide Kandidaten haben Potenzial. Da wird der Wähler selbst wissen, wie er sich zu entscheiden hat“, sagte Giese. Die Vorsitzende machte deutlich, dass die FDP selbstbewusst genug sei, sich nicht in eine Richtung zwingen zu lassen. Sie habe bisher im Gemeinderat mit allen Fraktionen gut zusammengearbeitet und wolle dies auch mit dem neuen Bürgermeister tun. Tjark Bartels (SPD) habe in den sieben Jahren seiner Amtszeit eine gute Arbeit geleistet. Er habe sich auf allen Ebenen engagiert und „vieles vorangebracht, was vorher lange verschlafen worden war“, sagte Andrea Giese. Bartels habe die Gemeinde Wedemark weiter gebracht, als es in diesem Zeitabschnitt zu erwarten gewesen wäre. Eine ähnliche Dynamik wünsche sich die FDP auch von dem neuen Bürgermeister. Gleichzeitig machte Andrea Giese jedoch deutlich, dass ihr die zunehmende Verschuldung der Gemeinde Sorge bereite. Durch weitere Ansiedlungen von Gewerbebetrieben müsse versucht werden, die Einnahmesituation der Gemeinde zu verbessern. Vor allem von der Logistikbranche würden Flächen nachgefragt, die möglichst kurzfristig baureif zur Verfügung gestellt werden müssten.

Ursula Kallenbach 11.12.2013
Friedel Bernstorf 10.12.2013