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Nachrichten Baustelle auf A7: Gemeinde fordert Konzept
Region Wedemark Nachrichten Baustelle auf A7: Gemeinde fordert Konzept
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00:17 15.02.2019
Mit Ampeln, Tempolimits und Verkehrsüberwachung will die Gemeinde für mehr Sicherheit auf den Umleitungsstrecken in der Wedemark sorgen. Quelle: Sven Warnecke (Archiv)
Wedemark

Seit Mitte Dezember ist die Autobahn 7 zwischen dem Dreieck Mellendorf und Schwarmstedt wieder frei von Baustellenbaken – in beide Richtungen haben Autofahrer derzeit freie Fahrt. Noch. Bereits Anfang April geht es mit der Sanierung der Fahrbahnen weiter. Die Gemeinde Wedemark hat die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden aufgefordert, im Vorfeld der Bauarbeiten Regelungen zu treffen, die Anwohner zu schützen. Jetzt wartet die Verwaltung auf Antworten.

Im vergangenen Jahr war besonders die Gemeinde Wedemark vom Umleitungsverkehr betroffen. Die Hauptlast des stark gestiegenen Verkehrsaufkommens mussten die Bewohner in Elze, Mellendorf, Hellendorf, Meitze und Gailhof tragen. Aber auch abseits der offiziell ausgeschilderten Strecken fuhren mehr Autofahrer. „Ich erwarte, dass sich die Landesstraßenbaubehörde deutlich vor der Sanierungsmaßnahme auf der Autobahn mit uns in Verbindung setzt und gemeinsam mit uns Regelungen erarbeitet, die Bürgerinnen und Bürger der Wedemark vor überflüssigen Verkehren zu schützen“, sagt Bürgermeister Helge Zychlinski. Im vergangenen Jahr hatte die Behörde erst nach Einrichten der Baustelle auf der Autobahn und Beschwerden von Anwohnern Maßnahmen ergriffen.

Die Gemeinde fordere von der Landesbehörde, während der kommenden Baumaßnahmen die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten auf den am stärksten belasteten Strecken wieder zu reduzieren, sagt Fritz Schnehage vom Team Öffentliche Ordnung der Gemeindeverwaltung. Konkret geht es um eine Beschränkung der Geschwindigkeit in den Orten auf 30 Stundenkilometer – von 20 bis 6 Uhr. Diese Regelung müsse nach Angaben von Schnehage nicht nur auf den offiziellen Umleitungsstrecken gelten, sondern auch entlang der Kreisstraße 107 zwischen Gailhof und Wennebostel.

Gemeinde fordert Ampeln und Schilder

Zudem fordert die Gemeindeverwaltung, dass an den Kreuzungen Plumhofer Straße und Wasserwerkstraße in Elze sowie in Gailhof an der Kreuzung der K 107 und L 310 wieder Ampeln aufgestellt werden, die den Verkehr regeln. „Sehr wirkungsvoll war im vergangenen Jahr auch ein Schild an der L 190, das Verkehre Richtung Dortmund weiter zur Autobahn 352 geradeaus leitete“, sagt Schnehage. Zusätzlich regt die Verwaltung an, mit Schildern Verkehrsteilnehmer dazu aufzufordern, die offiziellen Umleitungsstrecken zu nutzen und nicht vermeintliche Abkürzungen zu fahren.

Nach Auskunft von Gisela Schütt, Leiterin der Landesbehörde im Geschäftsbereich Verden, sollen die erneuten Bauarbeiten auf der A7 Anfang April starten. Dann wird in zwei Abschnitten parallel gearbeitet: In Richtung Süden wird die Fahrbahn ab Berkhof bis zum Dreieck Hannover-Nord saniert, in der Gegenrichtung wird nördlich von Berkhof bis zur Raststätte Allertal gearbeitet. Schütt selbst liegt der Katalog mit Vorschlägen der Gemeinde noch nicht offiziell vor. Es könne jedoch sein, dass ein Mitarbeiter diese bereits bekommen habe, sagte sie auf Anfrage. Von sich aus könne die Landesbehörde ihren Angaben zufolge keine Maßnahmen planen. Es müssten Anordnungen der Unteren Verkehrsbehörde geben,

Von Julia Polley

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