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Nachrichten Baugebiet Diersrahe: Grundstein für Mehrfamilienhäuser liegt
Region Wedemark Nachrichten Baugebiet Diersrahe: Grundstein für Mehrfamilienhäuser liegt
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18:41 12.09.2019
Investor Stephan Schwindt (von links), Bürgermeister Helge Zychlinski, Bauamtsleiter Kay Petersen, Investor Peter Wiechmann und Architekt Marco Richard legen den Grundstein in einem Mehrfamilienhaus im Baugebiet Diersrahe. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Bissendorf

Die Keller der zwei Mehrfamilienhäuser im Baugebiet Diersrahe in Bissendorf sind bereits in der Baugrube zu sehen. Eine Wand weist noch eine Lücke auf. In diese mauerte am Mittwochnachmittag bei der Grundsteinlegung Bürgermeister Helge Zychlinski mit Kay Petersen, dem Leiter der Bau- und Planungsabteilung der Gemeinde Wedemark sowie den Investoren Peter Wiechmann, Stephan Schwindt und dem Architekten Marco Richard eine Kupferrolle samt einer Tageszeitung, einer regionalen Bierflasche und etwas Kupfergeld ein. Der Neubau soll im Sommer 2020 fertig sein.

Seit einem Monat liegt die Baugenehmigung vor: In Diersrahe bauen Wiechmann und Schwindt zwei Häuser mit jeweils zehn Wohnungen. Das Grundstück ist 2178 Quadratmeter groß. Sie investieren insgesamt 3,5 Millionen Euro. „In jedem Objekt ist generationsübergreifendes Wohnen möglich“, sagt Wiechmann. Es gebe auch Wohnungen, die sozial gefördert werden sowie je Haus eine rollstuhlgerechte Einheit.

In dem Neubau werden acht Wohneinheiten als sozialer Wohnungsbau mit Mietpreisbindung errichtet. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

40 Prozent der Einheiten sind sozialer Wohnungsbau

Von den insgesamt 20 Wohneinheiten werden acht Wohnungen im sozialen Wohnungsbau mit Mietpreisbindung für Berechtigte errichtet. „Dies entspricht einem prozentualen Anteil von 40 Prozent“, sagte der Bürgermeister. Weil der Bedarf an kleinen Wohnungen so groß ist, insbesondere für Ein- und Zweipersonenhaushalte, weisen acht Wohnungen eine Größe von 48 Quadratmetern auf, acht sind 60 Quadratmeter groß. Im Dachgeschoss befindet sich je Mehrfamilienhaus eine Wohnung à 70 Quadratmeter – samt Dachterrasse. Auch alle anderen Einheiten verfügen über einen Balkon und Keller sowie einen Fahrradabstellplatz im Untergeschoss.

„Wir sorgen hier für barrierefreies und sozialverträgliches Wohnen“, sagte Wiechmann, der gegenüber den zwei Mehrfamilienhäusern auch Reihenhäuser errichtet. „Wir haben bei der Entwicklung und Planung eng mit der Gemeindeverwaltung kooperiert.“

Das ist der Plan für das Baugebiet Diersrahe in Bissendorf. Quelle: Gemeinde Wedemark Bau- und Entwicklungsgesellschaft

Baugebiet ist drei Hektar groß

„Die gute Durchmischung in dem Baugebiet und dass es gelungen ist, einen so großen Anteil an sozialem Wohnungsbau mit Mietpreisbindung zu realisieren“, stimmte den Bürgermeister bei der Grundsteinlegung sehr positiv. Angesichts der Wohnungsnot in anderen Kommunen betonte Zychlinski aktuell die Notwendigkeit, bezahlbaren Wohnraum auch in der Wedemark zu schaffen. Mit den zwei Mehrfamilienhäusern sei ein wegweisendes Projekt in Angriff genommen worden.

Das Baugebiet Diersrahe südlich der Scherenbosteler Straße ist insgesamt drei Hektar groß. Geplant sind drei Bauabschnitte. Die Bau- und Entwicklungsgesellschaft der Gemeinde Wedemark (BEG) vermarktete auf dem kommunalen Bauland seit dem vergangenen Jahr Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Mehrfamilienhäuser als Mietobjekte sowie eine Seniorenwohnanlage, die direkt an der Straße Am Husalsberg (K 102) entstehen soll.

Insgesamt 1100 Bewerber hatten bei der Verwaltung Anfang 2018 in der Schlange gestanden. Über ein kompliziertes Punktesystem hatte die BEG die Zahl der aussichtsreichsten Bewerber auf 30 reduziert. „Mittlerweile sind fast alle Grundstücke vergeben“, teilte Gemeindesprecher Ewald Nagel mit.

Straße nach Dr. Hellmuth Hahn benannt

Und auch die Zufahrt ins Baugebiet ist fertiggestellt, der Straßenname steht schon fest: Die Häuser liegen an der Dr.-Hellmuth-Hahn-Straße und erinnern an den Bissendorfer, der vor vier Jahren verstorben ist. Hahn war bekannter Arzt, eröffnete die erste Entbindungsstation in Bissendorf und kümmerte sich intensiv um die Dorfhistorie.

Lesen Sie hier die Chronik zum Baugebiet:

Mehr als 1000 Menschen haben sich auf die Grundstücke im Baugebiet Diersrahe beworben

Die Erschließung des Baugebietes Diersrahe in Bissendorf hatte sich verzögert

Im Baugebiet Diersrahe in Bissendorf entsteht ein Mix der Bauformen

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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