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Region Uetze Nachrichten Volksbank lässt sich neue Filiale bauen
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18:10 06.09.2018
So soll das neue Volksbank-Gebäude in Uetze aussehen, das am alten Standort direkt neben dem alten Uetzer Friedhof mit seinen hohen Bäumen errichtet wird. Quelle: Baum-Unternehmensgruppe
Burgdorf

 Sie ist ebenerdig, bekommt eine rote Klinkerfassade und ist von Grünflächen umgeben: Die Rede ist von der neuen Uetzer Volksbankfiliale. Für den Bau des neuen Beratungscenters der Hannoverschen Volksbank wird das alte, zweigeschossige Gebäude an der Nordmannstraße abgerissen. Es stammt noch aus der Zeit, als die Uetzer Volksbank selbstständig war. Für die heutigen, digital gesteuerten Bankgeschäfte ist das 46 Jahre alte Gebäude überdimensioniert. Derzeit steht das obere Geschoss praktisch leer“, sagt Vorstandsmitglied Bernd Müntz.

Der Neubau wird zwar mit einer Länge von rund 28 Metern und einer Breite von 13 Meter die gleiche Grundfläche aber nur noch ein Geschoss haben. Das heiße nicht, dass die Volksbank ihre Dienstleistungen in Uetze beschneide, erklärt Müntz. Im Neubau werde es acht Räume für die Beratung – einen mehr als bisher – geben. Acht bis 12 Mitarbeiter – darunter temporär eingesetzte Fachberater – sollen sich künftig um die Kunden in Uetze kümmern. Das neue Beratungscenter, dessen Eröffnung für Ende 2019 geplant ist, wird komplett barrierefrei sein, sagt Pressesprecher Marco Volck. Dabei habe man nicht nur Rollstuhlfahrer im Blick, sondern auch Geh- und Sehbehinderte. „So werden unsere Geldautomaten mit Kopfhörern ausgestattet.“

Vorstandsmitglied Müntz sieht in dem Neubau, den die Baum Unternehmensgruppe baut und an die Volksbank vermietet, ein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Uetze. „Wir haben hier eine extrem nahe Kundenbindung“, ergänzt Volksbank-Regionaldirektor Lars Runge. „Zudem ist die Landwirtschaft für uns ein wichtiger Geschäftsbereich, deshalb ist auch Uetze für uns wichtig.“ Zum Einzugsbereich gehören 17000 bis 18000 Kunden, von denen mehr als 50 Prozent –und damit überdurchschnittlich viele – auch Mitglieder der genossenschaftlichen Bank seien, sagt Eckhard Paga, Filialdirektor in Burgdorf. „Mein Herz schlägt sehr stark für diesen Standort. Nicht zuletzt, weil ich meine Lehre 1978 hier begonnen habe – in dem Haus, das jetzt abgerissen wird.“

Das alte, zweigeschossige Gebäude der Volksbank ist mit seiner typischen 70er-Jahre-Architektur ein Fremdkörper im Ortsbild, das vor allem von geklinkerten Fassade geprägt ist. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Im alten Gebäude können Kunden noch bis Donnerstag, 20. September, 18 Uhr, ihre Bankgeschäfte erledigen. Ab 14 Uhr soll eine kleine Abrissparty für Mitarbeiter und Kunden steigen. Am Freitag, 21. September, bleibt die Geschäftsstelle geschlossen. An diesem Tag ziehen die Mitarbeiter samt Technik um. Die Volksbank wird am 24. September für die Zeit der Bauarbeiten eine Übergangsgeschäftsstelle im Ort eröffnen – in der Villa an der Burgdorfer Straße 33a, in der sich einst ein italienisches Restaurant befand. „Wir werden bis auf eine bemannte Kasse alle Dienstleistungen anbieten wie bislang“, versichert Volck.

Die Baum Unternehmensgruppe aus Hannover plant und errichtet den Neubau und vermietet ihn an die Volksbank. Das neue Gebäude wird sich mit seiner roten Klinkerfassade und dem Satteldach anders als der jetzige Bau gut ins Ortsbild einfügen. Es werde ein energieeffizienter und umweltverträglicher Bau entstehen, sagt Architekt Fabian Besser. Auf den großzügigen Grünflächen des Grundstücks soll das Regenwasser versickern.

Blick vom alten Uetzer Friedhof mit seinen großen Eichen auf das Volksbank-Gebäude. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Damit die großen Eichen auf dem angrenzenden alten Uetzer Friedhof keinen Schaden nehmen, werde man den Keller – das alte Gebäude ist komplett unterkellert – nicht herausreißen, sondern zuschütten. Das spare nicht zuletzt auch Kosten, erklärt Besser. Über die Investitionssumme wollte die Unternehmensvertreter keine Angaben machen.

Von Anette Wulf-Dettmer

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