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Region Uetze Nachrichten Ein Storchenküken ist tot
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00:35 27.05.2018
Einer der Altstörche füttert seinen Nachwuchs im Nest auf dem früheren Uetzer Schlauchturm. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Uetze

An mehreren Orten in der Gemeinde sind Jungstörche geschlüpft. In Dedenhausen, Uetze, Hänigsen und Obershagen haben Storchenpaare erfolgreich gebrütet. Allerdings gibt es eine schlechte Nachricht. Am Mittwochabend hat der Naturschutzbeauftragte Erhard Zander einen Anruf erhalten, dass am Rand des Nestes auf dem früheren Uetzer Schlauchturm ein totes Storchenküken liege.

„Es kommt vor, dass ein Storchenpaar einen Jungstorch wegen Nahrungsmangels aus dem Nest wirft. Oder weil er krank ist“, sagt Zander. Derzeit fänden die Altstörche wegen der anhaltenden Trockenheit nur wenig Futter für ihren Nachwuchs. Wie viele Küken ursprünglich im Uetzer Horst waren, kann der Naturschutzbeauftragte nicht sagen. Bisher könne man von der Straße aus die Jungstörche nicht sehen, weil sie noch zu klein seien.

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Zander hat auch eine erfreuliche Nachricht. „Wir haben erstmalig seit Jahren wieder seit dem 9. Mai in Dollbergen auf dem Kirchturm ein Storchenpaar“, berichtet der Naturschutzbeauftragte. Ob es brüten werde, bleibe abzuwarten. Für eine erfolgreiche Brut müsse das Pärchen in der Regel bis Ende April wieder aus dem Winterquartier eingetroffen sein. 2003 hatten in Dollbergen das letzte Mal Störche ihre Jungen groß gezogen.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller