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Region Uetze Nachrichten Neuer Feuerwehrbedarfsplan verzögert sich
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11:40 13.02.2019
Um die künftige Ausstattung der Ortsfeuerwehren geht es im neuen Feuerwehrbedarfsplan. Quelle: Archiv
Uetze

Eigentlich sollte der Rat spätestens Anfang dieses Jahres einen neuen Feuerwehrbedarfsplan für die Gemeinde Uetze verabschieden. Doch der lässt auf sich warten. „Das Thema ist nicht vom Tisch“, sagt Gemeindesprecher Andreas Fitz. Nur die Bearbeitung habe sich verzögert. Der Grund: Der Sachbearbeiter sei im vorigen Jahr längere Zeit krank gewesen.

Nach Einschätzung des Grünen-Fraktionschefs Georg Beu wird der neue Plan nicht zu den erhofften Einsparungen, sondern eher zu Mehrkosten führen. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Blenk hatte kürzlich in der Feuerwehrversammlung in Eltze berichtet, dass die Ausstattung der Ortsfeuerwehren mit Mannschaftstransportwagen, also mit Kleinbussen, wünschenswert sei. Derzeit fahren manche Feuerwehrleute mit Privatwagen zur Einsatzstelle, weil in den Feuerwehrautos nicht genügend Platz für alle ist. Die könnten den Funkverkehr nicht mithören und bekämen zum Beispiel nicht mit, wenn ABC-Alarm ausgelöst worden sei, gab Blenk zu bedenken. Unter Umständen stünden die Privatautos an der Einsatzstelle auch im Wege.

Feuerwehr hat Vorschläge im Herbst unterbreitet

Nach Auskunft des Gemeindebrandmeisters Tobias Jacob hat die Feuerwehr ihre Vorschläge zum neuen Plan im Herbst der Verwaltung unterbreitet. Einzelheiten will er vor den Beratungen in den Ratsgremien nicht nennen. Die Anschaffung von Mannschaftstransportwagen sei eine Überlegung, bestätigt Jacob. Laut Fitz finden derzeit Abstimmungsgespräche zwischen der Verwaltung und dem Gemeindekommando der Feuerwehr statt. „Wir gehen davon aus, dass wir den Entwurf im Sommer zur Beratung vorlegen können“, kündigt der Gemeindesprecher an.

Der alte Feuerwehrbedarfsplan stammt aus dem Jahr 2004. Laut Fitz sollte ein solcher Plan nach zehn bis 15 Jahren erneuert werden. „Es geht darum, neue Risiken in der Gemeinde zu identifizieren“, erläutert er. Zum Beispiel könne die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe das Gefahrenpotenzial erhöhen. Die Technik müsse dann entsprechend angepasst werden. Außerdem müsse man den Trend berücksichtigen, dass die Feuerwehr wenige Brände löschen, aber öfter technische Hilfe leisten müsse. Überprüft würden auch die Standorte der Feuerwehrhäuser und die Fahrzeiten zu den Einsatzorten.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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