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Region Uetze Nachrichten Obershagens Laientheater feiert zwei Premieren an einem Abend
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16:55 08.07.2019
Die Autorinnen Katharina Tacke (links) und Antje Dombrowski spielen in ihrem Stück „Ein Dorf sieht klar“ selbst mit. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Obershagen

Die Besucher der Theatervorstellung am Sonnabend, 13. Juli, auf dem Milchhof Osterwiese bei Obershagen werden eine Welturaufführung miterleben. Ab 20 Uhr spielt die kirchliche Theatergruppe Um Gottes Wille erstmals ein eigenes Stück. Es heißt „Ein Dorf sieht klar“. Geschrieben haben es die Ensemble-Mitglieder Antje Dombrowski und Katharina Tacke. Sie stehen auch selbst auf der Bühne. Die Laientruppe spielt seit 2006 jedes Jahr eine Komödie.

Das neue Stück spielt auf einem Reiterhof, und die Handlung dreht sich um ein Schützenfest. „Wir haben sie an das Hänigser Schützenfest angelehnt, das für viele Anwohner die fünfte Jahreszeit ist“, sagt Tacke, die auch die Texte für die alljährlichen Weihnachtsmärchenaufführungen ihres Reiterhofs schreibt. Der Schwank in drei Akten beginnt mit dem traditionellen Kranzbinden am Donnerstag vor dem Fest und endet am Dienstag nach der dreitägigen Feier.

Autorinnen: Zuschauer werden sich wiedererkennen

Die Autorinnen greifen laut Dombrowksi „lustige Missgeschicke“ auf. „Wir haben die Geschehnisse vergangener Schützenfeste zusammengefasst“, ergänzt Tacke. Daher würden sicherlich einige Zuschauer die eine oder andere Situation wiedererkennen. „Natürlich kommen auch Liebesgeschichten vor. Zum Teil finden sich die Paare während des Stücks neu“, erzählt Tacke. Mehr wolle sie aber noch nicht verraten.

Ein halbes Jahr haben sie und Dombrowski an der Komödie geschrieben. „Den Anfang hatten wir schnell: Es war klar, wo es stattfindet und worum es gehen soll“, sagt Dombrowski. „Kopfzerbrechen hat uns bereitet, ein gutes Ende zu finden“, erzählt Tacke. „Eine Schwierigkeit war, die verschiedenen Ereignisse so aneinanderzureihen, dass die ganze Geschichte glaubwürdig ist.“ Außerdem müssten auch Außenstehende, die nicht mit dem Hänigser Schützenfest vertraut seien, die Handlung verstehen.

Rollen sind den Darstellern auf den Leib geschrieben

Ein Vorteil war nach Dombrowskis Worten, dass die Autorinnen fast alle Laiendarsteller der Gruppe schon seit Jahren kennen. Daher wüssten sie, wer zu wem passe und wer welche Rolle spielen könne. Deshalb hätten sie das Stück genau auf die zehn Darsteller beziehungsweise fünf Paare zuschreiben können. Tacke selbst gehört seit vier Jahren zu dem Ensemble, hat zunächst hinter den Kulissen mitgearbeitet und im vorigen Jahr erstmals eine Rolle übernommen. Diesmal spielt sie die Lehrerin Klara, die erst kürzlich zugezogen ist und bislang noch kein Schützenfest besucht hat. Dombrowski ist Gründungsmitglied der Theatergruppe und wird Lisbeth, die Chefin des Reiterhofs, mimen. Außerdem werden auf der Bühne zu sehen sein: Burghard Homann, Martin Wöhler, Susanne Stöxen, Thomas Graetsch, Tamara Kerres, Karl Homann, Lukas Graetsch und erstmals Jennifer Töpperwien.

Stück ist der langjährigen Pastorin Berta-Maria Dohrmann gewidmet

Die Schauspielgruppe will das Theaterstück „Ein Dorf sieht klar“ der früheren Obershagener Pastorin Berta-Maria Dohrmann widmen, die 2013 gestorben ist. Dohrmann hatte die kirchliche Laienspielgruppe 2006 ins Leben gerufen. „Nach jeder Aufführung hat sie gesagt, für das nächste Jahr schreibe ich ein eigenes Stück“, erinnert sich Dombrowski. Sie und Tacke setzen jetzt das Vorhaben der verstorbenen Pastorin um.

Zwei Vorstellungen sind in der Scheune des Milchhofs Osterwiese, Osterwiesen 2, geplant. Die Premiere beginnt am Sonnabend, 13. Juli, um 20 Uhr, die zweite Aufführung am Sonntag, 14. Juli, um 14 Uhr. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei Schüler & Asnet in Hänigsen, Henighuser Straße 2, im Hänigser Freibad, Am Fließgraben 32, und in der Kleintierpraxis Schüler in Burgdorf, Schloßstraße 10. Die Karten kosten 8 Euro. Die Vorstellungen dauern etwa zweieinhalb Stunden.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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