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Region Uetze Nachrichten Feuerwehr wünscht sich Sensorsystem für ihre Lastwagen
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00:16 29.05.2019
Die Gemeinde will Fahrzeuge ihrer Feuerwehren mit Abbiegeassistenten und Sensorsystemen ausstatten. Quelle: Symbolbild (Rainer Droese)
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Uetze

Die Entscheidung, ob die Gemeinde Uetze Lastwagen aus ihrer Fahrzeugflotte und der Feuerwehren mit Abbiegeassistenten ausstattet, hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde vertagt. Der Antrag der SPD-Ratsfraktion soll zunächst im Betriebsausschuss beraten werden, was laut Bürgermeister Werner Backeberg bislang noch nicht geschehen ist.

Vier Uetzer Feuerwehrfahrzeuge kommen für Aufrüstung in Betracht

Die Gemeindeverwaltung hatte auf den SPD-Antrag hin vorgeschlagen, zwei Großfahrzeuge der Feuerwehr damit auszustatten. Inzwischen hat die zuständige Fachabteilung jedoch in Erfahrung gebracht, dass ein neues Sensorsystem auf dem Markt ist, das auch für 7,5-Tonner einsetzbar ist. Dafür kämen vier weitere Fahrzeuge der Feuerwehren in Betracht. Die Feuerwehr begrüßt es laut Gemeindebrandmeister Tobias Jacob, wenn diese Fahrzeuge mit dem neuen Sicherheitssystem ausgestattet würden. Denn am Lenkrad der 7,5-Tonner säßen Einsatzkräften, die privat nur mit Personenwagen unterwegs seien.

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Immer wieder schwere und auch tödliche Unfälle

Die SPD-Fraktion hatte in ihrem Antrag vom Januar 2019 gefordert, alle gemeindeeigenen Lastwagen über 3,5 Tonnen und Feuerwehrfahrzeuge mit Abbiegeassistenten nachzurüsten. „Es ereignen sich immer wieder schwere und leider auch tödliche Unfälle zwischen nach rechts abbiegenden Lastwagen und Fahrradfahrern, die die Kreuzung überqueren wollten. Solche Unfälle können durch Abbiegeassistenten verhindert werden“, hieß es in der Begründung. Aktuell würden Nachrüstungen mit einem Zuschuss von 80 Prozent (maximal 1500 Euro je Fahrzeug) gefördert. „Diese Chance sollte genutzt werden, um zumindest die im Gemeindeeigentum befindlichen Lastkraftwagen verkehrssicherer zu machen und mit gutem Beispiel voranzugehen“, forderte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thordies Hanisch.

Von Anette Wulf-Dettmer