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Nachrichten Osterstraße: Einige Anliegerwünsche werden erfüllt
Region Uetze Nachrichten Osterstraße: Einige Anliegerwünsche werden erfüllt
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16:27 22.02.2019
Dieser Teil der Osterstraße mit ihrem Kopfsteinpflaster ist rund 150 Jahre alt. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Uetze

Beim geplanten Ausbau der Osterstraße im alten Ortskern von Uetze können einige Forderungen der Anlieger erfüllt werden. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs der Gemeindeverwaltung mit der Landesbehörde für Straßenbau. „Wir wollten die Möglichkeiten ausloten, ob die Wünsche der Bürger zu erfüllen sind“, berichtete Bürgermeister Werner Backeberg dem Verwaltungsausschuss der Gemeinde.

Demnach ist das Landesamt einverstanden, dass die Osterstraße auf 5,50 Meter statt wie bislang geplant auf sechs Meter ausgebaut wird. Es dürfen Gehwege an beiden Straßenseiten und Querungshilfen angelegt werden. Letzteres ist laut Backeberg vor allem für die Kreuzung Osterstraße/Mühlenstraße in der Nähe des Senioren- und Pflegeheims Mühle Amme wichtig. Gleichzeitig hätten die Vertreter der Landesbehörde deutlich gemacht, dass die Gemeinde nur dann Zuschüsse erhalte, wenn die Osterstraße in ganzer Länge ausgebaut und als Sammelstraße für den übergeordneten Verkehr ausgewiesen wird, berichtet der Bürgermeister im Gespräch mit dieser Zeitung. „Das bedeutet, die Straße kann nicht wie bislang für den Lkw-Verkehr gesperrt werden. Tempo 30 und Rechts-vor-Links-Regelung an Einmündungen sind ebenfalls nicht möglich.“

Zuversichtlich ist Backeberg, dass es gelingt, die Anlieger bei den Ausbaubeiträgen zu entlasten. Nach jetzigem Stand würden sie bis zu 18 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche – üblich sind rund fünf Euro – zahlen müssen. Das bestehende Ausbaubeitragssystem bietet laut Rathauschef beispielsweise die Möglichkeit eines Umlageverfahrens. „Das werden wir in den nächsten Monaten in den Ratsgremien diskutieren.“ Bevor der Rat Ende März beschließt, die Planung der Osterstraße in Auftrag zu geben, will Backeberg die Uetzer Bürger zu einem weiteren Informationsabend einladen. Ein Termin werde demnächst bekanntgegeben.

Thema beim Besuch des Landesamts war auch die südliche Umfahrung Uetzes. „In der Form wie bislang erörtert wird es sie nicht geben“, sagt Backeberg. Weil die Umfahrung einer Landesstraße gleichkommt, müsste das Land sie planen. Das Land baut derzeit aber keine Ortsentlastungsstraßen.“

Von Anette Wulf-Dettmer

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