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Kommunalwahl in Uetze: Diese Corona-Regeln gelten in den Wahllokalen

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10:44 10.09.2021
Nicht vergessen: Wählerinnen und Wähler müssen am Sonntag einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder einen FFP2-Maske mitnehmen.
Nicht vergessen: Wählerinnen und Wähler müssen am Sonntag einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder einen FFP2-Maske mitnehmen. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa, Daniel Karmann/dpa
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Uetze

Fast zwei DIN-4-Seiten lang ist das Hygienekonzept, dass die Gemeinde Uetze für die Kommunalwahl am Sonntag, 12. September, aufgestellt hat. Es soll verhindern, dass sich die Wählerinnen und Wähler sowie die Mitglieder der Wahlvorstände in den Wahllokalen mit dem Coronavirus infizieren.

Auf Abstand bleiben

Die Wahlvorstände werden dafür Sorge tragen, dass Eingang und Ausgang des Wahllokals – wo immer möglich – getrennt sind. In einem Wahlraum werden maximal drei Wahlkabinen im Abstand von mindestens 1,50 Meter aufgestellt. Auch die Wählerinnen und Wähler müssen diese Abstandsregel einhalten. Deshalb dürfen sie auch keine Begleitung – mit Ausnahme einer Hilfsperson – mit in den Wahlraum nehmen. Ein Mitglied des Wahlvorstands wird den Einlass regeln.

Auch die Mitglieder des Wahlvorstands müssen auf Abstand bleiben. Deshalb dürfen maximal vier ehrenamtliche Wahlhelfer in der Zeit von 8 bis 18 Jahr gleichzeitig im Raum sein. Ihre Sitzplätze müssen 1,50 Meter voneinander entfernt sein. Zudem stehen ihnen Plexiglaswände zur Verfügung, damit sie bei der Ausgabe der Stimmzettel an die Wähler und der Kontrolle des Wählerverzeichnisses geschützt sind.

Wann und wo sind Masken zu tragen?

Wählerinnen und Wähler müssen im Wahllokalgebäude sowie im Wahlraum medizinische Mund-Nasen-Masken oder FFP2-Masken tragen. „Auf Anordnung des Wahlvorstands ist die Maske zur Identitätsfeststellung abzunehmen“, teilt die Gemeinde mit. Wer seine Maske vergisst, bekommt im Einlassbereich eine Einmalmaske.

In einem Wahlraum werden maximal drei Wahlkabinen im Abstand von mindestens 1,50 Meter aufgestellt. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa (Symbolbild)

Auch für die Wahlhelferinnen und -helfer gilt Maskenpflicht, wenn sie sich im Gebäude oder im Wahllokal bewegen. Abgenommen werden darf die Maske erst, wenn sich die Wahlhelferin oder der Wahlhelfer durchgängig hinter einem Spuckschutz aufhält und den Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen im Raum wahrt.

Gemeinde: Bitte eigenen Stift mitbringen

Wählerinnen und Wähler müssen sich vor dem Betreten des Wahllokals die Hände desinfizieren – Spender mit Desinfektionsmitteln werden überall bereitstehen. Die Wahlräume werden vor dem Wahltag extra gereinigt. Die Wahlhelferinnen und -helfer werden zudem alle 30 Minuten die Wahlkabinen desinfizieren.

Die Gemeinde bittet die Bürger einen eigenen dokumentenechten Stift, zum Beispiel einen Kugelschreiber, zum Ausfüllen der Stimmzettel mitzubringen. Das erspart den Wahlhelfern Arbeit. Denn alle gebrauchten Stifte müssen regelmäßig desinfiziert werden.

Frische Luft in allen Räume

Damit die Belastung der Raumluft mit Aerosolen gering bleibt, wird regelmäßig gelüftet. In den Wahlräumen ist dreimal in der Stunde für mehrere Minuten Stoßlüftung angesagt, und spätestens alle 90 Minuten sind gegenüberliegende Fenster und Türen aufzureißen. Dann gibt es noch eine Sonderregelung: „Nachdem eine Person den Wahlraum ohne Maske betreten hat, ist der Raum fünf Minuten zu lüften.“

Bei der Kommunalwahl gelten dieses Mal besondere Corona-Regeln. Quelle: Bodo Schackow/dpa (Symbolbild)

In den Fluren und Wartebereichen werden den ganzen Tag über Fenster und Türen offenstehen. Sollte das witterungsbedingt nicht möglich sein, werden die Wahlhelfer diese Bereiche nach demselben Schema wie die Wahllokale lüften.

148 Wahlhelfer sind Sonntag im Einsatz

112 Wahlhelferinnen und -helfer sowie 36 Rathausmitarbeiter, die nur die Stimmzettel der Briefwahlen auszählen, werden am Sonntag im Einsatz sein. Alle sind in den vergangenen Tagen laut Maik Theunert, der die Wahlen in Uetze federführend organisiert, geschult worden. „Und wir haben ihnen auch gezeigt, wie sie sich das Zählen und Protokollführen erleichtern können“, sagt Theunert.

Von Anette Wulf-Dettmer