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Region Uetze Nachrichten Freibad Hänigsen: Schwimmerbecken ist saniert
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00:37 27.05.2018
Mitte Juni soll sich das Freibad Hänigsen wieder so präsentieren, wie auf diesem Foto, das 2017 vom Sprungturm aus aufgenommen wurde. Derzeit ist das Schwimmerbecken (rechts) noch nicht vollständig mit Wasser gefüllt. Quelle: HAZ-Archiv
Hänigsen

Die Freibadgenossenschaft lädt für Sonntag, 10. Juni, zum Frühschoppen in die Hänigser Badeanstalt am Fließgraben ein. Gefeiert wird der Abschluss der Beckensanierung.

Noch gut zwei Wochen, dann können die Schwimmer wieder im großen Becken des Hänigser Freibads ihre Bahnen ziehen und vom 10-Meter-Turm springen. Momentan wird das sanierte Schwimmerbecken mit Wasser aus dem Brunnen des Freibads gefüllt. „Vier Millionen Liter fasst das Becken“, sagt Dieter Bufe, Vorstandsmitglied der Freibadgenossenschaft. Es dauere etwa drei bis vier Tage, bis es voll ist. Die Grube unter dem Sprungturm sei bereits gefüllt.

„Ist das Becken voll, wird das Wasser gereinigt und dann die Temperatur hochgefahren“, beschreibt Bufe den weiteren Ablauf. „23 bis 24 Grad sollten bis zum 10. Juni erreicht sein.“ Ab 18, 19 Grad würden sicher schon die Frühschwimmer, zu denen er auch gehöre, ins Becken steigen, sagt Bufe. Die Wärme für die drei Becken im Hänigser Freibad liefert die Biogasanlage der Naturenergie Kuhlenberg. Zusätzlich liefert eine Solaranlage im Boden rund ums Schwimmerbecken Wärme.

Mit einem Festakt und einem Frühschoppen soll der Abschluss der Beckensanierung am Sonntag, 10. Juni, ab 10 Uhr gefeiert werden. Zur offiziellen Wiederinbetriebnahme ab 11 Uhr erwartet die Badgenossenschaft auch Vertreter der Gemeinde und des EU-Förderprogramms. Denn für das 300000-Euro-Projekt sind 170 000 Euro aus dem Fördertopf für die EU-Leaderregion Aller-Fuhse-Aue nach Hänigsen geflossen. Damit die ganze Sache nicht allzu steif wird, „haben wir alle gebeten, Badezeug mitzubringen, um das neue Becken, das sehr schön aussieht, auszuprobieren“, sagt Bufe.

Die Sanierung war nach Bufes Worten eine Herausforderung. Schwierig war der Übergang vom Stahlkopf zur Folie. Dafür sei schließlich eine Schiene geschweißt worden. Sie soll verhindern, dass Wasser austreten kann. Auch für die vielen schrägen Flächen und deren Übergänge mussten laut Bufe Speziallösungen gefunden. „Damit die Folie unter dem hohen Druck des Wassers, vor allem im Sprungbecken, nicht reißt.“

Von Anette Wulf-Dettmer

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