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15:59 08.07.2018
Rolf-Peter Brandes, Vorsitzender des Heimatbundes Hänigsen, begrüßt die Gäste der Jubiläumsfeier. Quelle: Heine
Hänigsen

70 Jahre Heimatbund Hänigsen – dieser besondere Geburtstag ist für den 200 Mitglieder starken Verein ein Anlass gewesen, groß zu feiern. Fast 300 Gäste konnte der Vorsitzende Rolf-Peter Brandes auf dem Gelände des Teermuseums am Kuhlenberg begrüßen. Zuvor hatten die Hänigser Dorfmusikanten unter der Leitung von Alfred Niebuhr den Choral „Großer Gott wir loben dich“ und das Niedersachsenlied gespielt.

Brandes erinnerte an die Anfänge des Vereins. Er sei in den Siebziger- und Achtzigerjahren stärkster Verband im Heimatbund Niedersachsen gewesen. Die Schwerpunkte der heutigen Arbeit lägen bei der Erhaltung des Kuhlenbergmuseums und bei der Pflege des Heimatarchivs im Haus am Pappaul. Er bedankte sich bei den Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz.

Anschließend überreichte ihm Heinz-Siegfried Strelow, Präsident des Heimatbundes Niedersachsen, ein Buch, in dem die erste Fahne der Ortsgruppe Hänigsen, die damals noch Heimattreu hieß, abgebildet ist. Sie zeigt eine deutsche Eiche und das Niedersachsenpferd auf gelb-weißem Grund, den Farben der Welfen.

Für den Verein war die Vorbereitung der Feier mit viel Aufwand verbunden. „Wir haben mit den Vorbereitungen bereits Anfang des Jahres begonnen“, sagte Schriftführerin Gerhild Niebuhr. Ein externer Parkplatz auf einem Feld in der Nachbarschaft musste ausgewiesen, Zelte aufgebaut und für Getränke und Speisen gesorgt werden. Mehr als 20 Helfer seien im Einsatz gewesen.

„Wir haben uns das Kuhlenberggelände als Ort für die Feier ausgesucht, weil wir die Arbeit für das Teermuseum mehr in den Mittelpunkt gerückt haben“, erklärte Niebuhr. Drei ehemalige Mitarbeiter eines Mineralölkonzerns hätten inzwischen die Führungen übernommen. 2017 habe das Museum 700 Besucher verzeichnet.

Weil der Altersdurchschnitt der Heimatbundmitglieder bei 70 plus liegt, wird die Nachwuchsarbeit verstärkt in den Blick genommen. „Wir haben Kontakt zur Landjugend aufgenommen und wollen auch Neubürger gewinnen“, sagte Niebuhr. Im Winter sei ein Vortragsabend mit dem Titel „Was ist Heimat?“ geplant. Denn: „Es ist wichtig, die Begrifflichkeit einmal zu klären. In digitalen Zeiten, in denen die Welt zusammenwächst, ist Heimat ein Ankerpunkt“, betonte Niebuhr.

Von Sybille Heine

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