Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten „Das wird sehr knapp“: Ortsrat hängt mit Planung für den Weihnachtsmarkt hinterher
Region Springe Nachrichten „Das wird sehr knapp“: Ortsrat hängt mit Planung für den Weihnachtsmarkt hinterher
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:09 07.11.2019
An drei Tagen öffnet der Weihnachtsmarkt auf dem Burghof. Noch stehen aber nicht alle Aussteller fest. Quelle: Szabo/Archiv
Springe

Friede, Freude, Weihnachtszeit: In einem Monat soll es auf dem Weihnachtsmarkt am Museumshof besinnlich werden. Doch hinter den Kulissen ist die Verunsicherung groß: Langjährige Vereine, Gruppen und Aussteller, die mit den Weihnachtsmarktveranstaltern aus dem Ortsrat zusammenarbeiten, warten noch immer auf eine Zusage.

„Bislang ist noch niemand an uns herangetreten“, sagt Heike Achmus von der Musikschule Springe. Der Chor Fridays Delight und die Band Mandinga sind im vergangenen Jahr aufgetreten. „Das wird jetzt schon sehr knapp und kurzfristig. Wir wollen unsere Teilnahme aber jetzt noch nicht ausschließen“, so Achmus.

Der zweite Weihnachtsmarkt unter Regie des Ortsrates findet statt und läuft auch wieder über drei Tage: In diesem Jahr vom 6. bis zum 8. Dezember, teilte Mitorganisator Guido Tegtmeyer (Freie Wähler) am Dienstagabend in der Sitzung des Ortsrates mit. Weitere Details hätte Bastian Reinhardt (SPD) berichten können, der jedoch nicht anwesend war, weil er beruflich zu einer Messe nach Stuttgart musste. Es blieb deshalb bei der Grundinformation.

„Wir haben keine Informationen“

Fragen bleiben auch bei langjährigen Teilnehmern wie Thomas Niedergesäß und Stephan Meyer offen, die den beliebten Wisentglühwein ausschenken. Ende Oktober schrieb Niedergesäß Reinhardt nach eigenen Angaben an und bat um eine Nachricht, ob der Weihnachtsmarkt stattfinde und er wieder einen Budenstellplatz erhalte. „Eine Antwort habe ich allerdings nicht bekommen“, sagt er. Ähnlich geht es auch Till Koch vom Verein und Motorradklub Svadt: „Wir haben bislang nichts gehört, wir haben keine Informationen, dabei müssen wir ja auch planen.“

Der Verein hatte zusammen mit den Glühweinverkäufern im vergangenen Jahr dem Ortsrat maßgeblich beim Auf- und Abbau geholfen. Koch: „Sonst hätte der Markt gar nicht stattgefunden.“ Sollten sich die Organisatoren noch kurzfristig an den Verein wenden, sei es für die Mitglieder bereits jetzt „eine tierische Herausforderung“. „Natürlich würden wir das in diesem Jahr auch wieder machen, wenn wir denn überhaupt einen Standplatz haben und es ausreichend Vorlaufzeit gibt“, sagt Niedergesäß.

Es solle nicht der Eindruck entstehen, dass er sich über den Ortsrat beschweren möchte, ist Niedergesäß wichtig. Nur: Eigentlich sei schon für Januar oder Februar ein Treffen mit den erfahrenen Teilnehmern geplant gewesen, bei dem Verbesserungsvorschläge für die Veranstaltung 2019 gesammelt werden sollten. Der Ortsrat hatte nach einer zweijährigen Organisationspause schließlich Neuland betreten. Gesprochen werden sollte unter anderem über die neuen, einheitlichen Weihnachtsmarkttassen.

Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es jetzt auch Tannenbäume

Christa Heinzel, Vorsitzende des Spielmanns- und Hörnerkorps Springe, das beim diesjährigen Weihnachtsmarkt erneut auftreten wird, betont, dass einige andere Akteure auch von sich aus auf die Planer zugehen könnten. „Für mich ist es kein Problem, die Organisatoren selbst mal anzusprechen, das sind immerhin Menschen, die noch im Berufsleben stehen. Offenbar ist das ein Problem mit der Erwartungshaltung.“

Und ja, der Markt werde ehrenamtlich geplant, betont Reinhardt – „nachts und nebenbei“. Sowohl aus beruflichen, als auch aus privaten Gründen sei die Zeit nun einmal begrenzt, bedauert er die zeitliche Verzögerung und die fehlenden Rückmeldungen. Fest steht aber: An dem Konzept soll sich zum Vorjahr nichts ändern. Unter anderem soll es mehr Deko geben und mehr Hackschnitzel, die auf dem Boden verteilt werden. Zeitnah soll nun intensiv für die Veranstaltung geworben werden. „Außerdem wird es erstmalig einen Tannenbaumverkauf geben“, heißt es. Wer beim Markt dabei sein möchte, dürfte gerne mitmachen.

Lesen Sie mehr

Von Marita Scheffler und Saskia Helmbrecht

Die Stromtrasse Südlink soll in Zukunft durch das Springer Stadtgebiet führen. Neben den Bauarbeiten kommen dann auch höhere Preise auf die Bürger zu – und die sind nicht gerecht. Das meint Ralph Lenkert, umweltpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag. In Bennigsen veranschaulichte der Politiker, was er von der Trasse hält.

06.11.2019

Der Bennigser Ortsrat hat grünes Licht für die Umbaupläne an der Elbinger und Glatzer Straße gegeben. Auch Anlieger nahe der Bahnstrecke konnten nun ihre Wünsche äußern. Dabei wurden einige ihrer Vorschläge angenommen.

06.11.2019

Das gemeinsame Schulwaldprojekt des Otto-Hahn-Gymnasiums und der Grundschule wackelt –obwohl die Verträge bereits unterschrieben waren. Nun hat die Region Hannover bemängelt, dass der geplante Wald nicht die vorgeschriebenen Abstände einhalte. Am Gymnasium hofft man, dass eine Lösung gefunden werden kann.

06.11.2019