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Nachrichten Sanierung im Bereich Wallstraße dauert bis 2020
Region Springe Nachrichten Sanierung im Bereich Wallstraße dauert bis 2020
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17:49 12.07.2019
Noch nicht ganz fertig: Die Brücke über den Neuen Gehlenbach wird neu gestaltet. Quelle: FOTO
Eldagsen

„Der Namenlose Knick ist weitgehend fertiggestellt, die Gossen sind gesetzt, die Fahrbahn ist, trotz erheblicher Schwierigkeiten im Untergrund, asphaltiert, die Straßenbeleuchtung ist aufgestellt und beleuchtet den bisher dunklen Straßenraum“, sagt Sabine Hehne von der Stadt. Die Seitenbereiche würden ab August eingebaut, die Bepflanzung erfolge im Herbst. Die Straße solle nach der Fertigstellung wieder mit Pollern zum Platz an der Senfmühle hin versehen werden und wird – wie bisher auch – eine Sackgasse sein.

Auch das Brückenbauwerk und die Sanierung des Neuen Gehlenbaches an der ehemaligen Senfmühle nähmen Formen an: „Die Mauern stehen und werden zurzeit mit Natursteinen verblendet. Das nunmehr offen sichtbare Stirngewölbe der Brücke an der Wallstraße bleibt vom Platz an der Senfmühle aus sichtbar“, erläutert Hehne. Sofern der Zeitplan eingehalten werde, könne im August das Mühlrad eingelassen werden. Ein Mühlradbauer aus dem Süden Bayerns sei mit der Herstellung eines eigens für Eldagsen gestalteten Mühlrades beauftragt worden.

Im August soll die Straßenbaufirma zurückkehren und die Straßen- und Tiefbauarbeiten im Bereich der Wallstraße wieder aufnehmen. Heißt, dass die Strecke für Fußgänger und den Durchgangsverkehr gesperrt wird. Der Zeitplan der Stadt sieht bisher vor, dass die Arbeiten im Februar 2020 abgeschlossen werden können. Als letzter Bereich wird der Platz an der Senfmühle gestalterisch aufgewertet. Dabei gehen die Planer davon aus, dass dieser Bauabschnitt ohne größere Behinderungen für den Verkehr gestemmt werden kann. Insgesamt liegen die Baumaßnahmen aktuell im Zeitplan, teilt die Stadt mit.

Die Maßnahmen der Stadtsanierung laufen seit über zehn Jahren. Bislang sind gut 6 Millionen in die öffentliche Sanierung der Stadt geflossen, 70 Prozent davon kamen von Land und Bund, 30 Prozent hat die Stadt dazugegeben. Seit Förderbeginn flossen pro Jahr rund 500 000 Euro an den Gehlenbach.

Bei der Stadtsanierung handelt es sich um so etwas wie ein kleines Stadtentwicklungskonzept – Bürger werden an der Planung beteiligt und gefragt, wie sie sich ihren Ort in der Zukunft wünschen. Daraus ergeben sich Projekte und Baummaßnahmen, die gefördert werden.

Die Planer rechnen damit, dass erst im Jahr 2026 bis 2027 die Stadtsanierung aufgehoben wird. Heißt nicht nur, dass bis dahin alle Arbeiten abgeschlossen sein müssten. Mehr noch: Bis dahin könnten auch Anwohner, die im Sanierungsgebiet leben, ihr Haus mit Zuschüssen des Bundes auf Vordermann bringen lassen.

Von Ralf T. Mischer

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