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Nachrichten IGS-Erweiterung: „Alle Ampeln auf Grün“
Region Springe Nachrichten IGS-Erweiterung: „Alle Ampeln auf Grün“
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19:25 17.10.2019
Die Erweiterung des Schulzentrums Nord soll noch in diesem Jahr starten.     Quelle: Archiv
Springe

Das zähe Warten hat ein Ende: Die Stadt hat sich selbst die Baugenehmigung für die Erweiterung und Sanierung der Integrierten Gesamtschule (IGS), genauer des Schulzentrums Nord erteilt. „Alle Ampeln stehen auf Grün“, sagt Bürgermeister Christian Springfeld, der auch mit dem Fortschritt am Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) zufrieden ist.

Die Genehmigung für die IGS hatte sich über viele Monate hingezogen – aus Springfelds Sicht habe vor allem der Brandschutz für die Verzögerung gesorgt: Dort seien zahlreiche Abstimmungsgespräche und Diskussionen mit der zuständigen Region Hannover nötig gewesen. Weil momentan aber überall in den Kommunen ein Bauboom herrsche, sei auch die dortige Behörde mehr als ausgelastet: „Alle bauen gerade wie verrückt.“ Nach-Informationen dieser Zeitung ging es bei den Diskussionen unter anderem um Fluchtwege und Fluchttüren für Unterrichtsräume im Bestandsgebäude.

Bauarbeiten werden jetzt ausgeschrieben

„Aber jetzt geht es los“, sagt Springfeld zufrieden. Nachdem die Stadt im Sommer auf dem Multifunktionsgelände die gut eine Million Euro teuren Ausweichcontainer für zwölf Klassenzimmer aufgebaut hatte, können nun die geplanten Bauarbeiten ausgeschrieben und vergeben werden – die Stadt will noch in diesem Jahr den ersten Spatenstich setzen. Entstehen sollen an der Adolf-Reichwein-Straße ein weiterer Gebäudeflügel mit Räumen sowie eine Mensa. Die Baukosten betragen geschätzt 17 Millionen Euro.

Unterdessen laufen auch am OHG die Planungen weiter: Wie berichtet, erarbeitet ein Fachbüro zusammen mit Schule, Stadt, Eltern und Schülern unter dem Stichwort „Phase Null“ ein Konzept: Was braucht das OHG künftig, um gut arbeiten zu können? „Wir wollen nichts überstürzt am Reißbrett machen und es der Schule überstülpen, sondern mit allen arbeiten, die das Thema angeht“, sagt Springfeld. Die bisherigen Gespräche liefen „sehr gut“.

Von Christian Zett