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Region Springe Nachrichten Achtung, brandgefährlich: Feuerwehr gibt Tipps
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19:06 21.12.2018
Sieht schön aus, brennt schnell ab: Kerzen und Co. sollten immer unter Aufsicht bleiben. Quelle: foto: Ralf T. Mischer
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Springe

Weihnachtszeit ist Lichterzeit: Egal ob Öllampe, Kerze oder LED, jede Leuchtquelle sorgt nicht nur für behagliche Feststimmung, sondern sie birgt stets Gefahrenpotenzial, wenn sie falsch verwendet wird. Auf die Risiken weist die Feuerwehr Springe jetzt hin und gibt Tipps, die eine böse Überraschung rund ums Weihnachtsfest vermeiden helfen sollen.

Zwar sei Springe von den wirklich ganz großen Weihnachtsbränden bisher verschont gewesen, resümiert Feuerwehrsprecher Stefan Quentin – allerdings müssten die Ehrenamtlichen zuweilen ausrücken, etwa wegen „kleinerer Steckerbrände“, das Risiko für einen großen Brand sei aber mit Weihnachtsbaum, Tannengrün und Kerzen „auf jeden Fall da“.

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Kerzen nur unter Aufsicht brennen lassen

Das nimmt Quentin zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass Kerzen nur unter Aufsicht brennen sollten und dass sie kurz vorm Abbrennen in jedem Fall gelöscht werden sollten.

Aber auch LED-Lichterketten und Steckerleisten bergen ein Risiko. Vor allen Dingen dann, wenn die Geräte dubiosen Ursprungs sind und etwa im Internet bestellt worden sind. „Meine Empfehlung ist: Kaufen Sie keine No-name-Geräte und achten Sie darauf, dass sie das VDE-Prüfsiegel tragen.“ Das garantiere, dass nichts passieren kann. VDE ist ein Siegel, das irgendwo auf dem Produkt angebracht ist, und steht für Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik. Der prüft die Produkte mit Siegel vorher eingehend auf ihr gefahrloses Funktionieren.

Feuerlöschspray immer bereithalten

Der Deutsche Feuerwehrverband, die Vereinigung aller Feuerwehren in Deutschland, rät, Löschmittel wie einen Wassereimer, einen Feuerlöscher oder Feuerlöschspray griffbereit zu halten, wann immer Kerzen entzündet werden. Auch sollten diese, egal ob auf einem Kranz oder gar auf dem Baum, immer in einer standfesten, nicht brennbaren Halterung befestigt sein.

Sollte es doch zu einem Brand kommen, so Quentin, sollten nur dann Löschversuche unternommen, wenn sie erfolgsversprechend sind – und wenn sie ohne Risiko für die eigene Gesundheit durchgeführt werden können. Wenn etwa der ganze Baum schon lichterloh brennt, dürfte das nicht gelten. „Im Zweifelsfall ist es richtiger, wenn zuerst die Feuerwehr gerufen wird“, resümiert Quentin.

Und er stellt heraus, dass die ehrenamtlichen Mitglieder der Feuerwehr stets einsatzbereit sind, ob an Sonntagen, zu Heiligabend, Silvester oder wann auch immer: „Wir kommen gern zu Weihnachten“, betont er.

Von Ralf T. Mischer