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Region Springe Nachrichten Raumnot: Gymnasium muss bis Februar warten
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18:44 23.09.2018
Raumnot am OHG: Wenn die neuen Mobilbauten kommen, soll es hier besser werden. Quelle: Helmbrecht
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Beim OHG hatte man zunächst auf den Start des aktuellen Schuljahrs gehofft. Doch inzwischen ist klar: Die neuen Mobilbauten, die den im Frühjahr abgerissenen Bunker ersetzen, können wohl erst ab dem zweiten Halbjahr im Februar genutzt werden. Ohnehin sind die neuen Räume aus Sicht der Stadt eine kurzfristige Lösung für die Raumnot: Sie sollen auch Zeit bringen, um zu überlegen, wie es langfristig mit dem OHG und dem Schulzentrum Süd weitergeht.

Aktuell, erinnert Bürgermeister Christian Springfeld, habe man dem Gymnasium ebenfalls durch die Umwandlung von vier Fachräumen in Unterrichtsräume „quasi über Nacht Luft verschafft“. Gleichzeitig sei ihm wichtig, dass der Aufbau und die Einrichtung der Mobilbauten so schnell wie möglich geschehe. Ihm sei klar gewesen, dass die Container zwar im Herbst geliefert werden sollen – allerdings im Rohbauzustand. Der aktuelle Zeitplan der Stadt sieht für die Lieferung allerdings nicht mehr die Herbstferien vor, sondern erst einen Zeitraum zwischen Ende Oktober und Mitte November. Die Fertigstellung ist demnach dann für die Woche vor Heiligabend geplant. „Diese Monate des Wartens sind es aber auch wert“, betont Springfeld: Die Gebäude seien hochwertig und innen später nicht von normalen Schulräumen zu unterscheiden.

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Das wiederum ist aus seiner Sicht auch wichtig, weil endgültige Weichenstellungen für die Zukunft des teils maroden Schulzentrums Süd noch eine Weile brauchten: „Es ist hoffentlich allen klar, dass wir Planung und Ausführung nicht in den nächsten ein, zwei Jahren über die Bühne bringen.“ Allein die Entscheidung über Sanierungen oder gar einen Neubau brauche Zeit.

Beim OHG hat man sich schon darauf eingestellt, das gesamte erste Schulhalbjahr zu überbrücken: Auch er rechne mit Anfang Februar, so Vize-Schulleiter Stephan Kohser.

Bis dahin könne man die Zeit überbrücken – auch wenn die Situation für die Schüler nicht ideal sei. Ein Problem gebe es aber erst, wenn in Sachen G 9 wieder alle Jahrgänge bis zur 13. Klasse untergebracht werden müssen – „oder wenn im Gebäude etwas passiert“.

 

Von Christian Zett