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Region Springe Nachrichten Chor Heiliger Wladimir singt mit viel Gefühl
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18:54 23.12.2018
Begeistern mit russischen und deutschen Liedern: Die Männer vom Chor Heiliger Wladimir in der St.-Vincenz-Kirche.
Begeistern mit russischen und deutschen Liedern: Die Männer vom Chor Heiliger Wladimir in der St.-Vincenz-Kirche. Quelle: Friedhelm Lüdersen
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Altenhagen I/Springe

Ein Konzert vom Feinsten erfreute am Sonnabendnachmittag die Besucher im Diakoniezentrum an der Jägerallee in Springe sowie in der St.-Vincenz-Kirche zu Altenhagen I. Immer zur Weihnachtszeit kommen die Sänger vom Chor Heiliger Wladimir aus Moskau zum Konzert an den Deister.

Sie reisen aus Russland an und sammeln bei ihren Auftritten Spenden für ein Kinderkrankenhaus. Vor allem die Altenhägener Kirche gibt ein passendes Ambiente, um die russischen Weihnachtslieder und Sakralwerke sowie romantische Sätze und Abendlieder vorzutragen. Man spürte förmlich, dass sich die acht professionellen Sänger wohlfühlten.

Unter der Leitung von Nikolai Boglewskij entfaltete der Chor im sehr gut besuchten Gotteshaus ein nuanchenreiches Weihnachtssingen mit viel Freude traditioneller russischer und deutscher Lieder.

Musikalische Reise durch den Advent

Die musikalische Reise durch den Advent begann mit Ausschnitten aus der russischen Weihnachtsliturgie. „Dass wir hier nach Altenhagen erneut eingeladen wurden, zeigt, dass wir doch alles richtig gemachte haben“, sagte Boglewskij zum begeisterten Publikum.

Mit weiteren russischen Liedern, immer in deutscher Sprache vom Chorleiter vorgestellt und erläutert, ging es weiter. Die Stimmen umfassten die gesamte Bandbreite der Töne. Dieses Volumen führte zu wahren Begeisterungstürmen, besonders, als auch deutschsprachige Weihnachtslieder gesungen wurden. So erklangen „Der kleine Trommler“ ebenso wie „Es steht ein Soldat am Wolgastrand“ aus der Operette „Zarewitsch“, „Abendglocken“, oder zum Schluss „Leise rieselt der Schnee.“

Friedenslicht überreicht

Hausherr Pastor Eckhard Lukow dankte den Sängern für ihre famose Leistung und überreichte ihnen ein Friedenslicht, das noch vom vergangenen Wochenende in der Kirche brannte. „Es kommt aus Bethlehem und soll auch ihnen friedliche Weihnachten bringen“, sagte Lukow.

Um eine Zugabe kamen die Sänger aus Moskau nicht herum. Der langanhaltende und tosende Beifall war gleichzeitig eine Einladung, im nächsten Jahr wieder in die St.-Vincenz-Kirche zu kommen.

Von Friedhelm Lüdersen