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Region Sehnde Nachrichten Maschwiese: Erster Spatenstich für 76 neue Wohnungen ist gesetzt
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16:06 21.10.2019
Es ist vollbracht: Den ersten Spatenstich für das neue Baugebiet Masch-Höfe nehmen Reiner Lochhausen (von links), Carl Jürgen Lehrke, Dirk Berkefeld, Henning Deneke-Jöhrens, Niklas Berkefeld und Volker Böckmann vor. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Sehnde

Projekt mit Vorzeigecharakter: Bis April 2021 will das Sehnder Unternehmen Beste Bau Bauregie an der Lehrter Straße für den Investor Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen ein neues Wohnkonzept mit 76 barrierefreie Mietwohnungen, Car-Sharing-Angeboten, Ladesäulen für E-Mobilität, moderne Smart-Home-Technologien und aktiver Nachbarschaft. Beim ersten symbolischen Spatenstich am Montagvormittag hat das Projekt auch einen neuen Namen bekommen: Masch-Höfe heißt das Areal nun. In zwei Wochen soll der Bau der ersten zwei Wohnhäuser beginnen.

Wohnanlage hat Gemeinschaftsräume

Wohnen mitten in der Stadt und dennoch im Grünen – das bisweilen sogenannte Areal Maschwiese soll genau das ermöglichen. Auf der rund 9200 Quadratmeter großen Fläche, die im vergangenen Jahr noch landwirtschaftlich genutzt wurde, entsteht in den nächsten zwei Jahren das neueste Sehnder Wohngebiet, das insgesamt 5800 Quadratmeter Wohnfläche bieten wird. Das besondere an diesem Projekt: Im Zentrum der Wohnanlage entstehen Gemeinschaftsräume für alle Bewohner, eine Küche und auch andere Gemeinschaftsräume für die Bewohner. Drum herum sollen ein Platz zum Treffen, eine Grillstelle und ein Bouleplatz angelegt werden.

Baukonzept belebt die Nachbarschaft

„Mit diesem Projekt gehen wir einen ganz neuen Weg“, sagte Henning Deneke-Jöhrens, Vorstandsvorsitzender der Volksbank beim symbolischen Spatenstich am Montag. Mit der Immobilienbewirtschaftung und den Genossenschaftswohnungen betritt das Bankinstitut ein neues Terrain.

Insgesamt fünf solitär stehende viergeschossige Wohnhäuser sollen entstehen. Diese Gebäude sollen über ein Blockheizwerk und eine Photovoltaikanlage zentral mit Wärme und Strom versorgt werden. „Hier wollen wir mit Anbietern aus Sehnde zusammenarbeiten“, kündigte Deneke-Jöhrens in seiner Rede am Montagvormittag an.

Wohnungen sind 60 bis 117 Quadratmeter groß

Zwischen den fünf Wohnobjekten entstehen zudem grüne Innenhöfe, Freiräume mit Ruhezonen sowie Spielflächen für Kinder. Geplant ist auch die Anpflanzung von Obstbäumen, damit Kinder erfahren, wie ein Apfel oder Birne wachsen, sagte Dirk Berkefeld, Geschäftsführer der Firma Beste Bau Bauregie. „Jeder Bewohner hat seine eigene Wohnung, kann aber gleichzeitig die Gemeinschaftsräume nutzen“, erläuterte er das Konzept der Masch-Höfe. Zwischen 60 und 117 Quadratmeter groß seien sind die geplanten Wohnungen.

Urbane Qualität und zentrale Lage

Die Sehnder Firma Beste Bau Bauregie hatte das Areal an der Lehrter Straße vor zwei Jahren gekauft. Ziel sei es gewesen, hochwertigen aber auch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, der „urbane Lebensqualität versprüht und durch die zentrale Lage Charme besitzt“, erklärte Berkefeld, der mit dem Konzept offenbar den Nerv der Volksbank getroffen hatte. Berkefeld und Deneke-Jöhrens enthüllten bei dem Spatenstich ein Modell, das die Planer und Architekten Maria Pfitzner und Serge Moorkens gebaut haben.

Sehndes nur noch wenige Tage amtierender Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke lobte das Konzept. „Wer hier wohnt, der braucht kein Auto“, sagte er in Hinblick auf die Nähe zum Bahnhof. Wohnungen seien rar, deshalb sei das Vorhaben sehr wichtig.

Vermietung startet im Januar

Im Januar soll es eine öffentliche Informationsveranstaltung des Investors Volksbank geben und danach soll die Vermietung der neuen Wohnungen losgehen. Über die Investitionen will die Volksbank aktuell keine Angaben machen. Die ersten zwei Häuser sollen laut Berkefeld im August 2020 bezugsfertig sein. Bis April 2021 dauere der Bau der anderen Wohneinheiten.

Dirk Berkefeld (links) und Henning Deneke-Jöhrens enthüllen das Modell des neuen Wohngebietes Maschhöfe, das die Architekten Maria Pfitzner und Serge Moorkens. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Das Modell des Architektenbüros Pfitzner und Moorkens zeigt das neue Baugebiet Maschhöfe, wo bis April 2021 fünf Mehrfamilienhäuser mit einer Quartiersmitte entstehen. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

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Von Katerina Jarolim-Vormeier

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