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Region Sehnde Nachrichten Winterolypiade: Sehnder Nachwuchsfeuerwehren spielen Völkerball
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14:38 12.03.2019
Völkerball für alle: In der Turnhalle an der Feldstraße versuchen sich die Teams gegenseitig mit einem Ball abzuwerfen. Quelle: Katja Eggers
Sehnde

In den Turnhallen an der Feldstraße sind jetzt die Bälle geflogen. Rund 180 Mädchen und Jungen aus 16 Kinder- und Jugendfeuerwehren haben sich bei der Winterolympiade im Völkerballspielen gemessen. Sehndes Feuerwehrnachwuchs trat damit erstmals nicht wie bisher an verschiedenen Stationen zu unterschiedlichsten Geschicklichkeits-, Rate- und Schnelligkeitsspielen an. Die Ausrichter hatten sich stattdessen ein neues Konzept überlegt.

„Ein Völkerball-Wettbewerb ist im Vorfeld viel einfacher zu organisieren, benötigt weniger Schiedsrichter und lässt sich deutlich schneller auswerten“, erklärte Matthias Grun, Jugendwart der Feuerwehr Müllingen-Wirringen, welche die Winterolympiade 2018 gewonnen hatte und daher diesmal als Ausrichter ran musste. In der Vergangenheit sei der Aufwand für die Winterolympiade enorm gewesen. Es mussten um die 20 Spiele organisiert werden, und pro Spiel waren mindestens zwei Schiedsrichter im Einsatz. Gerade für Kinder- und Jugendfeuerwehren aus kleinen Orten sei dies schwer zu stemmen, sagte Grun.

Der Spaß steht im Vordergrund

Fertig zum Werfen: Der Nachwuchs tritt zum Völkerball an. Quelle: Katja Eggers

Die Ausrichter hatten sich daher mehrheitlich für eine Neuauflage ausgesprochen. Die Idee zum Völkerball war in einem Zeltlager entstanden. „Da kam Völkerball bei den Kindern und Jugendlichen auch schon immer sehr gut an – das ist bei uns mittlerweile schon ein Traditionssport“, betonte Benedikt Nolle, Pressesprecher der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadtfeuerwehr Sehnde.

Dass es beim Völkerball für den Nachwuchs weniger darum geht, sein Feuerwehrwissen unter Beweis zu stellen, sei kein Problem. „Feuerwehrtechnik gibt es bei anderen Feuerwehrwettkämpfen zur Genüge“, erklärte Nolle. Im Vordergrund stehe der Spaß. Und der war dem Nachwuchs auch beim Völkerball sichtlich anzumerken. Die Teams gaben auf dem Spielfeld alles und feuerten sich lautstark an.

Viel positive Resonanz auf neues Konzept

Foto aus der Box im Rahmenprogramm: Marvin (10, links) und Jeremiah (11) lassen sich vor einem Bild der Drehleiter der Feuerwehr Laatzen ablichten. Quelle: Katja Eggers

Völkerball finde ich nicht schlecht, das üben wir auch in der Schule“, meinte der zehnjährige Marvin von der Jugendfeuerwehr Rethmar. Sein Kumpel Jeremiah gefiel sowohl die bisherige Winterolympiade als auch die Neuauflage. „Beides ist gut“, sagte er. Ob der Nachwuchs auch bei künftigen Winterolympiaden zum Völkerball antreten wird, ist noch offen. Die Wahrscheinlichkeit ist laut Nolle jedoch groß: „Auf unsere Nachfrage hin gab es viel positive Resonanz.“

Ausrichten darf die nächste Winterolympiade erneut die Jugendfeuerwehr Müllingen-Wirringen – denn sie gewann auch diesmal. Weil es bereits der dritte Sieg in Folge war, darf die Gruppe den Wanderpokal behalten. Bei den Kinderfeuerwehren holte das Team Höver I die Trophäe.

Von Katja Eggers

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