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Nachrichten Rundgang führt durch ein Stück Wildnis mitten in der Stadt
Region Sehnde Nachrichten Rundgang führt durch ein Stück Wildnis mitten in der Stadt
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17:36 17.04.2019
Im Totholz gedeihen viele Insektenarten. Quelle: Michael Schütz (Archiv)
Sehnde

Was ist der Köttersche Park überhaupt, warum ist er eingezäunt und nicht zugänglich, und wie ist er entstanden? Diese Frage will die Sehnderin Brigitte Philippi, ehemalige Ratsfrau der Grünen, Interessierten bei einem Rundgang durch das Stück Wildnis mitten im Sehnder Stadtgebiet beantworten. Die Führung ist am Sonnabend, 27. April, Treffpunkt ist um 14.30 Uhr an der Infotafel am Kötterschen Park an der B65/Ecke zur Straße Am Stadion. Der Rundgang dauert etwa eineinhalb bis zwei Stunden dauern. Da Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter Telefon (0 51 38) 37 62 gebeten.

Der Eingang zum Kötterschen Park ist den meisten Sehndern bekannt, Flora und Fauna dahinter den wenigsten. Quelle: Katja Eggers (Archiv)

Der Eingang zum Kötterschen Park ist den meisten Sehndern bekannt, Flora und Fauna dahinter den wenigsten. In dem etwas geheimnisvollen Stück Natur gibt es keine Pfade, es geht buchstäblich über Stock und Stein und durch das Unterholz. Festes Schuhwerk ist deshalb ratsam. Bis ins 19. Jahrhundert war der Park nur eine Wiese, auf der die Sehnder ihr Vieh weideten. Erst mit Beginn des Bergbaus begann dort entlang der Peiner Straße die Wohnbebauung – auf der Viehweide entstand etwa die Direktorenvilla für den Leiter des Kaliwerks. Seit 1996 ist der Köttersche Park ein geschütztes Waldgebiet.

Von Oliver Kühn

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