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Region Sehnde Nachrichten Multikulti klappt im KiJu problemlos
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17:08 10.07.2018
In den Ferien gibt es zusätzlich zu anderen Aktionen auch eine Kinderbetreuung im KiJu. Quelle: Sandra Köhler
Sehnde

 Auch wenn in den Ferien die Uhren etwas anders gehen: Keine Chance der Langeweile heißt es im Kinder- und Jugendtreff Sehnde (KiJu). Der Treff im Bonhoeffer-Haus am Papenholz gegenüber der KGS steht Kindern und Jugendlichen aus ganz Sehnde offen. Und er werde auch gut angenommen, sagt Diplom-Pädagoge und Treff-Leiter Michael-Domenico Zichella. „Wir haben Besucher aus allen sozialen Schichten und aus verschiedenen Nationalitäten. Es kommen Kurden, Deutsche, Russen, Polen, sogar ein Haitianer. Und das klappt gut.“

Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter ab sieben Jahren bis ins frühe Erwachsenenalter. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem offenen Treff am Nachmittag. Bei in Spitzenzeiten bis zu 30 Jugendlichen ist dann ganz schön Leben in der Einrichtung. Offen heißt, die Besucher können die Möglichkeiten des Hauses wie Krökeltisch, Tischtennis, Fußball, Computer, Fernseher, Spielekonsole oder Werkraum nutzen, aber frei entscheiden, worauf sie Lust haben. „Die meisten wollen einfach chillen“, sagt Zichella, der den Treff mit seinem Kollegen Werner Bethke betreut.

Je nach Lust und Absprache gibt es aber zusätzlich auch Angebote wie ein Fußballturnier oder Ausflüge zum Training von Hannover 96 – mit Autogrammsammeln. „Wir haben auch schon am Staffellauf beim Hannover-Marathon teilgenommen“, sagt Zichella. Bei den Jüngeren sind Ausflüge in die Trampolinhalle Superfly oder in den Seilgarten in der Eilenriede sehr begehrt. Auch wenn es eine Gruppe und eine offene Tür speziell für Mädchen gibt, ist der pädagogische Ansatz im KiJu geschlechtsübergreifend: „Alle Aktionen sind grundsätzlich für Mädchen und Jungen gedacht, doch leider kommen zu Angeboten wie einem Fußballturnier in der Zärties Arena keine Mädchen.“

In den Ferien gibt es zusätzlich zu anderen Aktionen auch eine Kinderbetreuung im KiJu. Quelle: Sandra Köhler

Aktuell ergänzt die Ferienbetreuung für Kinder im Grundschulalter, deren Eltern arbeiten müssen, das Angebot. Jeweils bis zu 25 Kinder werden in den ersten drei Ferienwochen von 8 bis 16 Uhr betreut. Es gibt Kennlern- und Bewegungsspiele und jeweils ein wochenübergreifendes Kreativangebot. Ausflüge in den Zoo Hannover, ins Rastiland und in den Familienpark Sottrum stehen ebenso an wie Hockey- und Fußballturniere, Freispiel und Erholungsphasen.

Während der Schulzeit pflegt der KiJu eine Zusammenarbeit mit der benachbarten KGS und öffnet für deren Schüler von 12.15 bis 14 Uhr im Rahmen einer AG die Räume. „Das wird stark frequentiert“, sagt Zichella. Damit es keine Berührungsängste gibt, führt das KiJu-Team die Fünftklässler jeweils am Anfang eines Schuljahres durch das Bonhoeffer-Haus. „Im letzten Jahr waren es sogar alle Fünft-, Sechst- und Siebtklässler“, resümiert der Leiter.

Zwischen der KGS-Öffnung und den Jugendlichen sind die Kinder an der Reihe. Speziell bei den Mädchen steht alles, was kreativ ist, hoch im Kurs. So hatte Zichella mit den Kindern auch ein Hochbeet gebaut und bepflanzt. „Bei solchen Aktionen lernen sie spielerisch jede Menge, gerade über Nachhaltigkeit.“

An fünf Tagen in der Woche geöffnet

Offene Tür für alle ist montags, dienstags, donnerstags und freitags von 15 bis 20 Uhr, mittwochs erst von 18.30 bis 20 Uhr, da der KiJu von 15 bis 18.15 Uhr nur für Mädchen geöffnet ist. Erlaubt ist, was Spaß macht: Billard, Krökeln, Tischtennis, Singstar oder nur Klönen. Zusätzlich spielt, backt und kocht Sozialpädagoge Werner Bethke am Montag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr mit Kindern von sieben bis zwölf Jahren. Eine feste Gruppe für Mädchen von sieben bis zwölf Jahren trifft sich immer mittwochs von 15 bis 18.15 Uhr. In der Gruppe wird gewerkelt und gebastelt und gespielt. Mitternachtssport bietet Streetworker Süleyman Karakaya an den Donnerstagen 10. und 24. August sowie 7. und 21. September von 21 bis 23 Uhr für Jungen und Mädchen von 13 bis 17 Jahren an.ks

Kletterkurs, 96 und Spielmobil

Brandneu ist das Programm, das KiJu-Leiter Michael-Domenico Zichella und seine Kollegen für August und September ausgearbeitet haben – so neu, dass die Flyer, die auch an öffentlichen Stellen wie im Rathaus und in Supermärkten ausgelegt werden, noch nicht gedruckt sind. Anmeldungen werden im KiJu angenommen, das Formular dazu kann auf sehnde.de heruntergeladen werden.

Und das steht auf dem Plan: Am Sonnabend, 11. August, geht es von 13.45 bis 19 Uhr zum Familienfest und Testspiel von Hannover 96 gegen Athletic Bilbao. Kinder von sieben bis 13 Jahren zahlen dafür 10 Euro inklusive Anfahrt. Am Mittwoch, 15. August, und Mittwoch, 19. September, macht das Spielmobil von jeweils 16 bis 18.30 Uhr Halt an der Hugo-Remmert-Straße in Ilten. Am Mittwoch, 5. September, ist es von 16 bis 18 Uhr an der Gutsstraße in Rethmar zu Gast. Streetworker Süleyman Karakaya hat Pedalos, Stelzen, Federball und noch vieles andere für Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren im Gepäck. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zu einem zweistündigen Kletterkurs in die Kletterbar geht es am Freitag, 28. September, von 14.45 bis 18 Uhr für Kinder von neun bis 13 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht nötig, die Kosten betragen 2,60 Euro.

Doch auch die Jugendlichen gehen nicht leer aus. Am Freitag, 31. August, geht es für die 14- bis 18-Jährigen von 18.45 bis 24 Uhr ins Superfly zum Friday-Night-Jump mit DJ-Musik. Die Kosten betragen 10 Euro. Sportlich wird es ebenfalls für 14-bis 18-Jährige am Freitag, 14 .September, beim SportScheck-Nachtlauf über 5 und 10-Kilometer. Die Kosten betragen nur 10 statt regulär 35,60 Euro.ks

Von Sandra Köhler

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