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Region Sehnde Nachrichten Kinder lernen beim Ferienpass den Umgang mit Hunden
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19:26 08.07.2019
Immerhin neun Kinder passen in eine Hundebox. Quelle: Michael Schütz
Sehnde

Wie viele Menschen passen in einen VW Käfer? Das war einst ein beliebter Wettbewerb, bei dessen gymnastischen Verrenkungen selten ein Auge trocken blieb. Daran konnte man sich am Sonnabend auf dem Gelände des Polizeihundesportvereins (PHSV) Sehnde erinnert fühlen. Dort hieß die Frage allerdings: Wie viele Kinder passen in eine Hundebox? Die Übung gehörte zur Ferienpassaktion des PHSV, zu der 15 Kinder auf das Gelände am Schacht II kamen. Besonders die Turnübung in der Hundebox brachte die Jungen und Mädchen zum Lachen.

Darüber hinaus standen aber selbstverständlich die Hunde im Mittelpunkt des Geschehens. „Es geht um das Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Hundeführer“, erläuterte Uwe Winter, zweiter Vorsitzender des Vereins, den Hintergrund der zwei Stunden am Schacht II. Früher sei das Fehlverhalten eines Hundes mit Negativem bestraft worden. „Das hat sich inzwischen geändert.“ Heute werde das Positive im Verhalten des Tieres belohnt. „Dadurch wird das Verhältnis zwischen Hund und Mensch gestärkt“, sagte Winter.

Wichtigste Frage: Beißt der Hund?

Die Vorführungen an diesem Sonnabendnachmittag machten das deutlich, etwa beim Longieren, bei dem der Hund im Kreis läuft. Dabei wird er von Herrchen oder Frauchen nur mit Gesten gelenkt.

Die Kinder übten zudem, wie man sich einem fremden Hund nähert. „Die wichtigste Frage ist die an den Halter, ob der Hund beißt“, schärfte Nadine Wollborn vom PHSV den Kindern ein. Danach soll man erst die Hand hinhalten und schauen, ob der Hund Interesse zeigt. Bei den Hunden des PHSV war das selbstverständlich. Und so durften die Kinder ausgiebig streicheln.

Wie nähert man sich einem Hund? Carlotta (7) aus Ilten hat bei Leon, dem Hund von Sebastian Kramer, keine Probleme. Quelle: Michael Schütz

Nicht alle Kinder haben zu Hause einen Hund. Der sechsjährige Theo hätte durchaus gern einen. Aber er kennt auch den Grund, warum es daheim in Rethmar keinen geben wird. „Wir haben schon Katzen“, sagte er lakonisch.

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Von Michael Schütz

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