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Sehnde: E-Auto der Post fährt Pedelec-Fahrerin auf Bundesstraße Evern an

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12:09 28.05.2021
Die Polizei vermeldet den zweiten Unfall innerhalb von zwei Tagen auf der Ortsdurchfahrt in Evern.
Die Polizei vermeldet den zweiten Unfall innerhalb von zwei Tagen auf der Ortsdurchfahrt in Evern. Quelle: Achim Gückel (Symbolbild)
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Evern

Eine 56-jährige Pedelec-Fahrerin hat bei einem Unfall auf der Rethmarschen Straße in Evern Verletzungen am Kopf und am Becken erlitten. Ein Elektroauto der Post war mit der Frau kollidiert. Der Unfall ist der zweite innerhalb von zwei Tagen auf der Ortsdurchfahrt (Bundesstraße 65). Die Polizei betont aber, dass die Straße weiterhin nicht als Unfallschwerpunkt zu betrachten sei. Jahrelang habe es dort keine ernsthaften Kollisionen mit Verletzten gegeben.

Der Unfall mit den zwei Elektrofahrzeugen spielte sich am Donnerstag gegen 15.50 Uhr ab. Nach Darstellung aus dem Lehrter Kommissariat wollte der 31-jährige Fahrer am Steuer des Postautos aus der Jägerstraße nach rechts in die Rethmarsche Straße einbiegen. Dabei übersah er offenbar die von rechts kommende Frau mit dem Pedelec, die Vorfahrt hatte. Nach Angaben von Zeugen soll der Postfahrer noch kurz gestoppt haben, dann aber wieder angefahren sein.

56-Jährige muss ins Krankenhaus

Bei der Kollision prallte die 56-Jährige zunächst mit dem Kopf auf die Motorhaube des Postautos und stürzte dann auf die Straße. Sie musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Schaden.

Bereits am Mittwoch war es in dem besagten Bereich der Everner Ortsdurchfahrt zu einem Auffahrunfall gekommen. Dabei prallte ein Lastwagen auf einen VW, der nach rechts in eine Einfahrt abbiegen wollte. Der Fahrer des Autos wurde leicht verletzt.

Trotzdem sei die „Örtlichkeit nicht als Unfallschwerpunkt zu bewerten“, heißt es nun seitens der Polizei wörtlich. Eine Auswertung habe ergeben dass es in der Vergangenheit lediglich zwei weitere Verkehrsunfällen mit Leichtverletzten in dem Bereich gegeben habe. In den Jahren 2011 und 2019 waren ebenfalls Radfahrer die Betroffenen.

Von Achim Gückel