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Region Sehnde Nachrichten Trotz Hitze: 30 Hunde starten beim zweiten Sehnder Hunderennen
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01:16 03.07.2019
Da geht’s lang: Mirko Brandes schickt Golden Retriever Leon los. Quelle: Katja Eggers
Sehnde

Ob stattlicher Golden Retriever oder niedlicher Schoßhund – beim zweiten Sehnder Hunderennen des Polizeihundsportvereins (PHSV) sind die vierbeinigen Teilnehmer am Sonntag bei tropischen Temperaturen zur Höchstleistung aufgelaufen. Rund 30 Tiere starteten getrennt nach Größe und körperlichen Voraussetzungen in den Klassen Mini, Midi, Maxi und Windhund.

Bevor Frauchen und Herrchen ihre Schützlinge zu sich rufen durften, mussten sie die 50 Meter lange Rennstrecke erst einmal selber bewältigen. Am Ende drehten sie sich um und gaben alles, um die Hunde zu einem möglichst schnellen Lauf zu bewegen. Da wurde lautstark angefeuert, mit Leckerlis gelockt, mit Quietschetieren gequietscht und mit Würstchen gewedelt.

Bällchen und Leckerlis als Lockmittel

Airedaleterrier Voopy reagierte auf Frauchens rote Frisbee. Bolonka-Dame Susi fegte ihrem Bällchen hinterher. Und Mischling Murphy witterte Leberwurst. Fergi brauchte das alles nicht: Der Ruf „Komm!“ von Frauchen Julia Moritz reichte völlig aus, dass der Labrador-Mix wie ein geölter Blitz ins Ziel rannte.

Mit dem zweiten Sehnder Hunderennen knüpft der PHSV an die Erfolge aus dem Vorjahr an. Bei der Premiere waren rund 40 Hunde gestartet. Dass es diesmal etwas weniger waren, führte Kassenwartin Nadine Wollborn auf die Hitze zurück. „Manch einer geht heute lieber ins Freibad als zum Hunderennen“, vermutete sie.

Von Katja Eggers

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