Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Energieversorger EVS erhöht die Preise
Region Sehnde Nachrichten Energieversorger EVS erhöht die Preise
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:18 16.11.2012
Von Eike Brunhöber
Quelle: Symbolfoto
Anzeige
Sehnde

Dies gaben am Freitag EVS-Geschäftsführer Frank Jankowski-Zumbrink und Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, der dem Aufsichtsrat des städtischen Tochterunternehmens vorsitzt, in einem Pressegespräch bekannt.

Ein Durchschnittshaushalt mit drei bis vier Personen, der 3500 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbraucht, muss demnach künftig für Strom monatlich fast elf Euro mehr zahlen. Beim Gas sind es vier Euro pro Monat.

Grund für die Preiserhöhungen sei das Ansteigen von Steuern, Abgaben und Umlagen, die 70 Prozent des Energiepreises ausmachten, sagte Jankowski-Zumbrink. So steige die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die zur Förderung von Ökostrom erhoben wird, von rund 3,6 Cent netto pro Kilowattstunde auf rund 5,2 Cent. Netzbetreiber Eon-Avacon verlange bei Strom und Gas mehr Nutzungsentgelt, und der Gas-Einkaufspreis sei gestiegen.

„Der Entschluss fällt uns nicht leicht“, sagte Lehrke. „Aber die Kostensteigerungen lassen sich auch bei allerbestem Willen nicht auffangen.“ Ohne Preiserhöhung würde die EVS in die roten Zahlen rutschen, meinte Lehrke. Die EVS hat laut Jankowski-Zumbrink etwa 10.000 Kunden. Er rechne damit, dass etwa drei Prozent von ihnen wegen der Preiserhöhungen abwandern könnten. Doch erwarte er, dass auch die anderen Energieversorger erhöhen müssten, sofern sie es nicht bereits getan hätten.