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Region Seelze Nachrichten Straßen in Harenberg werden saniert
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15:48 11.07.2018
Die Gehrdener Straße wird in Harenberg saniert. Quelle: Thomas Tschörner
Harenberg

Für rund 1,1 Millionen Euro werden die Harenberger Meile (K 251) und die Gehrdener Straße (K 230) saniert. Die Arbeiten beginnen am Montag, 16. Juli, und werden voraussichtlich bis Oktober dauern. Für Harenberg bedeute dies eine Verbesserung, sagte Ortsbürgermeister Wilhelm Lohmann. Besonders die an allen Ortseingängen geplanten Mittelinsel begrüße er sehr. Allerdings gebe es auch einen Nachteil: „Es wird erhebliche Einschränkungen während der Bauzeit geben.“

Die Harenberger Meile, hier der westliche Ortsrand in Richtung Döteberg, soll an allen Ortseingängen eine Mittelinsel erhalten. Quelle: Sandra Remmer

Die Harenberger Meile werde vom westlichen Ortseingang (aus Richtung Döteberg kommend) bis zum Ortsausgang in Richtung Ahlem zur Baustelle, teilte Regionssprecher Klaus Abelmann mit. In dem insgesamt 1100 Meter langen Ausbaubereich sollen in mehreren jeweils circa 200 bis 250 Meter langen Abschnitten Rinnen und Fahrbahn erneuert werden. Außerdem werde aus Ahlem und Gehrden kommend ein Schutzstreifen für Fahrradfahrer markiert. Die Einmündung Harenberger Meile/Gehrdener Straße samt der Ampelanlage und Bushaltestellen werde in Kooperation mit der Stadt Seelze barrierefrei umgestaltet. Die Gehrdener Straße werde ebenfalls bis zum Ortsausgang saniert. Beide Straßen sind Teilstücke von Kreisstraßen, für die die Region zuständig ist.

Autofahrer müssen während der Bauarbeiten mit Behinderungen rechnen. Für die Erneuerung der Rinnen werde die Straße halbseitig gesperrt, sagte Abelmann. Für das Fräsen der Fahrbahn und das anschließende Asphaltieren sei aber eine Vollsperrung erforderlich. „Autofahrer sollten daher Fahrzeitverluste einkalkulieren“, sagte Abelmann. Harenbergs Ortsbürgermeister sieht aber nicht nur die Beeinträchtigung von Berufspendlern und an der Straße wohnenden Anlieger. Extrem betroffen seien auch die Gewerbetreibenden des Ortes wie unter anderem Markthalle, Tankstelle, Hofladen und Gastronomie. Schwierig könne die Situation auch für die beiden Landwirte werden, die von Sperrungen ebenfalls betroffen seien. „Es wird erhebliche Einschränkungen geben.“ Bislang sei auch noch nicht klar, wie der genaue Zeitplan der Arbeiten sei. Die Region Hannover kündigt das Bauende für Oktober an. Die Baukosten werden auf etwa 1,1 Millionen Euro kalkuliert.

Lohmann betont aber auch, dass Harenberg von der Sanierung der Straßen profitieren werde. „Ich gehe davon aus, dass es gut wird.“ Wichtig sind dem Ortsbürgermeister die drei vorgesehenen Mittelinsel an den Ortseingängen aus Richtung Ahlem, Gehrden und Döteberg. Für vorteilhaft hält er auch den Fahrradschutzstreifen. Und natürlich sei auch die Erneuerung der Fahrbahnen der beiden Straßen ein Pluspunkt für den Ort.

Von Thomas Tschörner

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