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Seelze: 24-jähriger Fahrer hat Drogen konsumiert und keinen Führerschein

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15:09 24.03.2021
Die Polizei Seelze hat einen 24-jährigen Fahrer erwischt, dem gleich mehrere Delikte zur Last gelegt werden.
Die Polizei Seelze hat einen 24-jährigen Fahrer erwischt, dem gleich mehrere Delikte zur Last gelegt werden. Quelle: Thomas Tschörner
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Seelze

Ein 24-jähriger Autofahrer muss sich gleich wegen mehrerer Delikte verantworten. Der Ronnenberger hat keinen Führerschein, saß unter Einfluss von Drogen am Steuer, missbrauchte Ausweispapiere und verstieß gegen die Corona-Verordnung, teilt die Polizei mit.

Freiwilliger Urintest wies auf Cannabis hin

Eine Streife hatte den Mann am Dienstag gegen 16.25 Uhr am Steuer eines Mercedes’ mit hannoverschem Kennzeichen auf der Hannoverschen Straße kontrolliert. Der Fahrer wies sich zunächst mit dem Führerschein einer anderen Person aus – nach Einschätzung der Beamten, um weiteren Maßnahmen zu entgehen. Dies misslang dem Ronnenberger jedoch. Die Polizisten stellten fest, dass er nicht im Besitz einer eigenen Fahrerlaubnis ist. Außerdem hatte der 24-Jährige offenbar Drogen konsumiert. Ein freiwilliger Urintest deutete positiv auf Cannabis-Produkte.

Damit nicht genug: Weitere Ermittlungen ergaben, dass der von dem Ronnenberger vorgelegte Führerschein im polizeilichen Fahndungssystem wegen Unterschlagung zur Beschlagnahme ausgeschrieben war. Deshalb stellten die Beamten das Dokument sicher. Außerdem stellten sie die Personalien des 24-Jährigen zweifelsfrei fest, ließen ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnehmen und leiteten mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Anschließend wurde der Beschuldigte entlassen.

Ohne Abstand und Maske aufgefallen

Kurze Zeit vor dieser Kontrolle war der Ronnenberger bereits mit zwei Bekannten im Bereich der Beethovenstraße der Polizei aufgefallen, weil sich das Trio nicht an die aktuelle Corona-Verordnung gehalten hatte, indem es den Mindestabstand zueinander nicht einhielt und niemand eine Mund-Nasen-Bedeckung trug. Dementsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren hatten die Beamten bereits eingeleitet.

Von Thomas Tschörner