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Region Ronnenberg Nachrichten Ronnenberg will Blitzer aus Wennigsen nutzen
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11:52 22.05.2019
Mit diesem mobilen Blitzgerät misst die Gemeinde Wennigsen bereits die Geschwindigkeit. Quelle: Ingo Rodriguez (Archiv)
Ronnenberg

Bislang gibt es auf Ronnenberger Gebiet stationäre Blitzer, auf der B 217 gehören die Anlagen südwestlich der Kreuzung Ihmer Tor längst zum Stadtbild. In Kürze will die Stadt Ronnenberg aber auch selbst mit einem mobilen Blitzer die Geschwindigkeiten kontrollieren. Zum Einsatz kommen soll dabei ein Messgerät, das von der Gemeinde Wennigsen gemietet wird. Die Verhandlungen darüber sind bereits abgeschlossen. Fraglich ist nur noch, wann die Stadt Ronnenberg mit den Kontrollen beginnt.

„Wir haben mit der Gemeinde Wennigsen eine Vereinbarung geschlossen, das wir uns deren Blitzgerät teilen“, sagt Wolfgang Zehler, Fachbereichsleiter der Stadt Ronnenberg. Man habe sich die Kosten angeschaut und festgestellt, „dass es betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll gewesen wäre, ein eigenes Gerät anzuschaffen. Wir mieten das Gerät jetzt jeweils für einen Tagessatz.“

Mitarbeiter der Verwaltung erhält dreitägige Schulung

Außer der Vereinbarung mit der Gemeinde galt es, eine weitere Voraussetzungen zu erfüllen: Ein Mitarbeiter der Ronnenberger Stadtverwaltung musste als Blitzerbetreuer geschult werden. Dazu waren zwei Tagesseminare notwendig. Diese Unterweisung ist vor wenigen Wochen erfolgt.

Außerdem erhielt der Mitarbeiter eine eintägige Schulung durch die Herstellerfirma und weiß nun, wie man das Gerät fachmännisch bedient. „Bislang war der Kollege nur für den ruhenden Verkehr zuständig. Wir freuen uns, dass er jetzt diese Schulung erhalten hat – und diese auch vom Umfang her im Rahmen geblieben ist“, sagt Zehler. Denn ansonsten wäre der Aufwand dafür zu hoch gewesen, weil man von einer einjährigen Probezeit für die Blitzerausleihe spreche, sagt Zehler.

Messstellen werden im Vorfeld nicht verraten

Nach einem Jahr will der Fachbereichsleiter eine Bilanz ziehen. Wie klappt die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wennigsen? Wie oft und an welchen Verkehrspunkten hat die Stadt den Blitzer zur Verfügung? Wie ist das Verhältnis von Aufwand und Nutzen? Zehler betont aber: „Wir werden damit kein Geld verdienen. Die Maßnahme dient nur der Reglementierung des Verkehrs.“

Wann und wo das Leihgerät erstmals zum Einsatz kommt, steht noch nicht fest. „Ich hoffe aber, dass es in Kürze losgeht. Wir stehen da mit der Polizei in der Abstimmung.“ Die Stadt habe gewissermaßen eine Wunschliste mit möglichen Kontrollstellen bei der Polizei eingereicht. Um welche Standorte es sich dabei handelt, will Zehler aus verständlichen Gründen nicht verraten. „Aber wir sprechen von bekannten Stellen, wo oft zu schnell gefahren wird: an Schulen, Kindergärten oder in anderen Teilen des Stadtgebiets“, erklärt er.

Von Stephan Hartung

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