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Region Ronnenberg Nachrichten Die Ronnenberger Straßenmeisterei hat die halbe Region im Auge
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10:41 02.08.2019
Ronnenbergs zweiter Salzberg: Die CDU-Politiker aus Stadt und Region mit Mathias Rakow (links) im Salzlager der Straßenmeisterei. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Von Sehnde über Ronnenberg bis nach Neustadt erstreckt sich im Südwesten der Region Hannover das Zuständigkeitsbereich der Straßenmeisterei in der Empelder Straße. An ihrem Standort, den Gebäuden der früheren Ronnenberger Tierkörperbeseitungsanstalt erhielten die 25 Mitarbeiter am Dienstag Besuch von Mitgliedern der CDU-Fraktion in der Regionsversammlung. Auf ihrer Sommertour informieren sich die Politiker über diverse Bereiche zum Thema Verkehr.

Man nutze die Möglichkeit, Informationen über Themen zu sammeln, die aktuell „außerhalb der parlamentarischen Diskussion“ stehen, wie der Fraktionsvorsitzende Bernward Schlossarek erklärte. Falls entsprechende Beratungen anstehen, wolle man „wissen , worüber man redet“. Stationen außerhalb Ronnenbergs waren beispielsweise die Autobahnpolizei und der Megahub der Bahn in Lehrte.

Straßen werden ein bis zweimal wöchentlich kontrolliert

Mathias Rakow, Teamleiter der Straßenmeisterei, beeindruckte die Gäste, zu denen von der lokalen CDU-Spitze auch Jörg Garbe und Hans-Heinrich Hüper gehörten, mit den Zahlen zu seiner Einrichtung. Rund 300 Kilometer Straßen kontrollieren seine Mitarbeiter ein bis zweimal pro Woche auf ihren Zustand – je nach Verkehrsfrequenz. Kleine Ausbesserungen erledigen die Straßenwärter, wie die Berufsbezeichnung der Männer mit den auffälligen orangefarbenen Fahrzeugen heißt, auch gleich selbst. Bei größeren Schäden, auch an den 160 Kilometern Radweg, müssten allerdings Tiefbauunternehmen beauftragt werden.

Seit 1979 befindet sich die Straßenmeisterei Ronnenberg in den Gebäuden mit dem malerischen Türmchen an der Empelder Straße. Gemeinsam mit dem zweiten Standort in Burgdorf teilen sich die Ronnenberger Straßenwärter die Wartung des Kreisstraßen-Netzes in der Region auf. Die Mitarbeiter in Ronnenberg tragen dabei auch die Verantwortung für 112 Ampeln, 110 Brücken und Stützwände sowie rund 30.000 Bäume, wie Rakow aufzählte.

Schilder über Schilder: Mathias Rakow (links) und Bernward Schlossarek werfen einen Blick ins Lager der Straßenmeisterei. Quelle: Uwe Kranz

„Wir bilden auch selber neue Mitarbeiter aus“, betont Rakow, schließlich sei der Markt für fertig ausgebildete Straßenwärter praktisch leer gefegt. Auch Frauen stehe dieser Beruf natürlich offen. In seiner beruflichen Laufbahn seien ihm auch schon weibliche Straßenwärter begegnet, erzählt Rakow – allerdings noch nie in Ronnenberg, wie er einräumen muss.

„Winterdienst ist eine freiwillige Leistung“

Auf dem Gelände der Straßenmeisterei am nördlichen Rand der Kernstadt lagern neben einer Vielzahl von Straßen- und Hinweisschildern auch tonnenweise Streusalz. „Beim Winterdienst werden wir von der Bevölkerung am ehesten wahrgenommen“, sagt Rakow. Zwar ist das Salzlager während der Sommermonate nicht voll, bei den Besuchern entsteht aufgrund der vorgehaltenen Mengen jedoch der Eindruck, dass der nächste Winter durchaus kommen könne.

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Von Uwe Kranz

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