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Nachrichten Reinhard Träder hört nach 25 Jahren und 100 Ausgaben auf
Region Ronnenberg Nachrichten Reinhard Träder hört nach 25 Jahren und 100 Ausgaben auf
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22:03 03.12.2019
Nach 100 Ausgaben ist für Reihard Träder in der Redaktion der „Kontakte“ Schluss. Quelle: privat
Ronnenberg

Nach 25 Jahren ist Schluss: Reinhard Träder könnte sein Abschied gleich an mehreren besonderen Ereignissen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit festmachen: Vor ihm liegt die 100. Ausgabe der „Kontakte“, des gemeinsamen Gemeindebriefs des Kirchengemeindeverbandes Ronnenberg. Außerdem ist der 71-Jährige seit inzwischen 25 Jahren in der Redaktion des Gemeindebriefes tätig.

Den Impuls, sich ehrenamtlich in der Gemeinde zu engagieren, hatte Träder während einer Familienfreizeit, an der er mit seiner Frau und den Kindern teilnahm. Später kandidierte er für den Kirchenvorstand und wurde in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv. Auch die frühere Internetseite der Gemeinde gestaltete er. Schon die alte Version der „Kontakte“, die damals noch als quadratisches Heft erschienen, prägte er mit.

Die ersten Auflagen wurden noch geklebt

„Es war eine schöne Aufgabe, aber manchmal war es auch mühsam“, erinnert er sich. Oft habe er ganze Nächte am Layout gearbeitet. „In den ersten Jahren haben wir den Gemeindebrief noch geklebt“, erzählt er. Pastor von Blumröder habe die Texte auf der Schreibmaschine getippt, „dann klebten wir die Bilder auf die Seiten und gaben alles zur Druckerei“, sagt er. Später halfen ihm seine Computerkenntnisse, die der Techniker beruflich erworben hatte, auf Layoutprogramme umzustellen. Anfang 2003 erschien die erste Ausgabe als Informationsmedium für die Gemeinden in Empelde, Weetzen und Ronnenberg samt deren Kapellengemeinden im neuen Din-A-4-Format.

Doch nicht nur das Layout war Träder ein Anliegen. Er schrieb gern Texte, auch über seine Pilgertouren, eines seiner großen Hobbys. Oder er steuerte Fotos bei – ebenfalls ein Hobby des 71-Jährigen. Die „Kontakte“ hätten nach wie vor in der Gemeinde eine große Bedeutung, sagt er. „Es ist eine umfassende Broschüre, die gut informiert und vor allem, die auch hilft, über den Tellerrand der eigenen Gemeinde zu schauen. Das wird immer wichtiger und hat sicher auch die Regionalisierung gefördert“, sagt er.

Malaktionen mit Kindern haben Träder besonders gefallen

Gefallen habe ihm das kreative Arbeiten und Mitdenken in der Redaktion. Gut erinnere er sich an zwei Malaktionen mit Grundschulkindern und Kindergruppen. Sie malten die Kirche und weihnachtliche Motive – jeweils ein Bild zierte dann das Titelbild.

Für die Zukunft wünsche er sich, dass mehr Gemeindemitglieder auch selbst einmal Texte für die „Kontakte“ schreiben oder Ideen einbringen. Auch nach dem Ende seiner ehrenamtlichen Redaktionsarbeit bleibe er in der Michaelisgemeinde aktiv. So will er den Besuchsdienst, in dem er seit zwei Jahren mitmacht, intensivieren. Und Träder freut sich auf mehr Reisen und Wanderungen mit seiner Frau, die Mitte Dezember in den Ruhestand geht. „Wir haben viel vor“, sagt er.

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