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Region Ronnenberg Nachrichten Region gibt neue Impulse beim Ausbilderfrühstück
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14:43 17.05.2019
Jürgen Hansen von der Region präsentiert die Ergebnisse der Sinus-Studie, um auf die Vielfältigkeiten der jungen Menschen aufmerksam zu machen. Quelle: Elena Everding
Empelde

Netzwerken und Austauschen stand im Fokus des Ausbilderfrühstücks, zu welchem die Region Hannover und die Stadt Ronnenberg am Donnerstag ins Graphische Centrum (GraCe) Empelde eingeladen hatte. Unternehmen bekamen zahlreiche Anregungen, wie sie in Zeiten des Azubimangels junge Menschen für sich begeistern können und diese auch erreichen. Das Ausbilderfrühstück richtet die Region einmal im Jahr in den verschiedenen Kommunen aus, so auch in Ronnenberg.

„Die jungen Leute der Generation Z sind nicht alle gleich“, sagte Jürgen Hansen von der Beschäftigungsförderung der Region Hannover nachdrücklich vor den Vertretern von 30 Unternehmen. Zu dieser Generation gehören Menschen, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden – und von denen ein Teil potenzielle Auszubildende sind. Seitdem mehr Menschen in Deutschland ein Studium statt eine Ausbildung beginnen, sind gute Azubis nämlich heiß begehrt.

Um seine These zu untermauern, präsentierte Hansen die Ergebnisse der Sinus-Studie, die sich mit den Lebenswelten von Jugendlichen beschäftigt und beispielsweise die unterschiedlichen Wertorientierungen der jungen Menschen widerspiegelt. „Ich möchte die Unternehmen hierfür sensibilisieren“, sagte Hansen. Auch will er neue Wege zeigen, wie Betriebe durch gezielte Ansprache ihre Zielgruppe erreichen können. Er nannte Messengerdienste als Beispiel für eine unkomplizierte Kontaktaufnahme.

Auch Schulen und Organisationen, die sich mit Ausbildung und Praktikum beschäftigen, waren zu Gast. Die Jugendwerkstatt Roter Faden Ronnenberg, der sich auf erwerbslose Frauen unter 27 spezialisiert hat, stellte sein Programm vor, zu dem Bewerbungstrainings und Berufsorientierung gehören. Welche berufsvorbereitenden Maßnahmen die KGS Ronnenberg für seine Schüler anbietet, stellten zwei Schulvertreterinnen ebenfalls vor. Ausbildungspaten und -lotsen, Berufseinstiegsbegleiter und das Schulverweigererprogramm „2. Chance“ sind Teil des Konzepts.„Wir möchten hier ausbildende Betriebe mit Schulen und Einrichtungen vernetzen, sodass daraus vielleicht Kooperationen entstehen“, erklärte Hansen die Idee dahinter.

Von Elena Everding

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