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Region Ronnenberg Nachrichten Feuer in Empelder Wohnpark war keine Brandstiftung
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12:10 20.08.2019
Die Brandstelle auf dem Grundstück an der Emil-von-Behring-Straße ist noch nicht geräumt. Quelle: Uwe Kranz
Empelde

Ein Feuer, das längst gelöscht ist, sorgt bei den Anwohnern im Wohnpark am See auch Tage später noch für Verunsicherung. Vor allem die Ursache, warum drei Autos auf einem Grundstück an der Emil-von-Behring-Straße in Brand geraten waren, treibt die Empelder um. Selbst Gerüchte von einem Brandanschlag machten inzwischen die Runde. Am Dienstagmorgen gab die Polizei Entwarnung: Ein Fremdverschulden konnte nicht entdeckt werden, sagte ein Sprecher.

Der Schock sitzt noch immer tief bei den Anwohnern. Am vergangenen Donnerstag waren sie kurz nach Mitternacht aus dem Schlaf gerissen worden. Auf dem Parkplatz eines Mehrfamilienhauses standen zunächst drei Fahrzeuge in Brand. Ausgegangen sei das Feuer von dem in der Mitte der drei Fahrzeuge abgestellten Mercedes, stellte der Polizeisprecher am Dienstag fest. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannten zudem die hölzerne Gartenbegrenzung aus alten Eisenbahnschwellen und eine hohe Kiefer, die direkt an der Hauswand steht.

Es knallte mehrfach laut

Für die Anwohner ergab sich daraus ein beängstigendes Bild: „Wir wussten lange gar nicht, ob wir an der Wohnung raus müssen“, beschreibt Ratsfrau Wiebke Rohland, die ebenfalls betroffen war, die Situation in der Brandnacht. Außerdem hörten die Bewohner des Hauses mehrfach einen lauten explosionsartigen Knall. Für den Polizeisprecher kann es sich hierbei allerdings nur um das Platzen von Reifen gehandelt haben. Mehrere Räder der drei Fahrzeuge haben der Hitze nicht standgehalten. Weitere Explosionen sind der Polizei dagegen nicht bekannt.

Die Feuerwehr rückte mit drei Trupps gegen das Feuer vor und löschte die Flammen mithilfe von Schaum und rund 1000 Litern Wasser. Wegen der Nähe des Brandherdes zu dem Mehrfamilienhaus musste dieses von dem Einsatzkräften gelüftet und auf Belastungen kontrolliert werden. Alle Brandbereiche wurden anschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Danach kam die gute Nachricht für die Bewohner: Sie konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Polizei sieht kein Fremdverschulden

Allerdings klagen die Anwohner auch fast eine Woche nach dem Feuer noch über Beschwerden aufgrund des Brandgeruchs. Auch bei der Stadtverwaltung sind entsprechende Meldungen eingegangen. Die Brandstelle auf dem privaten Grundstück ist noch nicht geräumt. Zumindest der anhaltenden Verunsicherung der betroffenen Bürger konnte die Polizei am Dienstag entgegentreten. Ein Fremdverschulden konnte nicht festgestellt werden, sagte der Polizeisprecher. Außer einem technischen Defekt sei auch möglich, dass ein Tier – möglicherweise ein Marder – für den Ausbruch der Flammen in dem Mercedes verantwortlich sein könnte.

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