Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Ortskerngestaltung könnte 2020 beginnen
Region Ronnenberg Nachrichten Ortskerngestaltung könnte 2020 beginnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 11.02.2019
Der Bereich an der Langen Reihe könnte mit der Ortskerngestaltung ein ganz neues Gesicht erhalten. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

In drei Planungswerkstätten haben die Ronnenberger im vergangenen Jahr ihre Ideen zur Neugestaltung der Ortskern zusammengetragen. Aus den Ergebnissen hat das Planungsbüro Plan zwei einen Rahmenplan erstellt, für dessen vollständige Umsetzung das Büro rund 5,3 Millionen Euro veranschlagt hat. Eine Zweidrittelförderung des Bundes soll helfen, diese große Investition zu stemmen. Doch dafür muss die Stadt bereits zum 1. Juni 2019 einen entsprechenden Antrag vorgelegen. Die Verwaltung drückt deshalb jetzt aufs Tempo.

Ein Stadtplatz mit angrenzender Rendevouz-Haltestelle anstelle der Buswendeschleife an der Langen Reihe, neues Pflaster für den Kirchhof, ein repräsentatives Eingangsportal für das Gemeinschaftshaus sowie die Umwandlung der Straße Hagentor in einen Sharedspace-Bereich für Fußgänger, Radfahrer und Autos – das sind nur wenige Beispiele der Maßnahmen, die der Rahmenplan zusammenfasst. In ersten Gesprächen hat die Verwaltung bereits die Chancen für eine Förderung ausgelotet. Um eine Chance auf diese Zuschüsse zu haben, müssen die Vorbereitungen für den Antrag jetzt aber beschleunigt ablaufen, wie Timo Fleckenstein vom Team Stadtplanung jetzt erklärte.

Die Zuschüsse sollen aus einem Topf für „Aktive Stadt- und Ortsteile“ des Bundes kommen. Das Verfahren sei allerdings aufwendig, wie Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler erklärte. Für seine Behörde stellte Fleckenstein dem Fachausschuss für Stadtplanung, Ökologie, Wirtschaft und Feuerschutz am Mittwoch einen möglichen zeitlichen Ablauf des Antragsverfahrens vor.

Demnach müsse zunächst der Prozess der öffentlichen Beteiligung abgeschlossen werden. Für eine öffentliche Vorstellung des Rahmenplans steht aber nur noch ein kleines Zeitfenster zur Verfügung, da der Ausschuss schon in seiner nächsten Sitzung am 13. März 2019 die Umsetzung Plans mit einem Beschluss auf den Weg bringen muss. Das für die Stadt zu finanzierende Drittel der Kosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro verteile sich, auf die acht Jahre, die im Rahmenplan für eine gesamte Umsetzung veranschlagt werden. Das würde jährliche Investitionen in Höhe von 200.000 Euro für die Stadt bedeuten.

Für die vorbereitende Untersuchungen soll nach Ansicht der Verwaltung wieder das Büro Plan zwei beauftragt werden, da die Hannoveraner bereits bestens mit der Materie vertraut sind. Dafür ist Zeit bis Mai 2019.

Neuer Bauantrag für Lücke an der Langen Reihe

Auch in Bezug auf die für viele Bürger ärgerliche Baulücke neben dem Sparkassengebäude an der Langen Reihe hat es neue Entwicklungen gegeben. Nach erneuten Verhandlungen der Stadtverwaltung mit dem Investor hat dieser einen veränderten Bauantrag eingereicht. Nach Aussage des Fachbereichsleiters Wolfgang Zehler soll die Genehmigung in Kürze erteilt werden. Demnach soll der Investor einen Baubeginn für das kommende Frühjahr angekündigt haben. Allerdings, so räumte Zehler auch ein, gewährt der neue Bauantrag rechtlich eine neue Frist von 36 Monaten, in denen die Bautätigkeiten „ernsthaft“ beginnen müssen. Der Investor müsste den neuen Absichtserklärungen nun Taten folgen lassen, um einen wirklichen Fortschritt herbeizuführen.

Ende des Jahres will Fleckenstein dann die einzelnen Punkte des Rahmenplans während einer Begehung vor noch einmal vor der endgültigen Entscheidung des Ministeriums im ersten Quartal des kommenden Jahres an Ort und Stelle vorstellen. Doch erst mit Eingang des Bescheides, den er für Juli 2020 erwartet, könne die Umsetzung erster Maßnahmen beginnen – mutmaßlich zum Jahreswechsel 2020/2021.

Trotz guter Voraussetzungen sei ein positiver Bescheid allerdings nicht sicher, sagte Zehler und dämpfte damit etwas die Erwartungen. Bis zur Bewilligung der Fördergelder sei noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

Von Uwe Kranz

Die Sozialstation bietet Senioren gesellige Runden mit verschiedenen Aktivitäten – und der Möglichkeit sich auch zurückziehen zu können. Einrichtung an der Nenndorfer Straße in Empelde ist beliebt.

11.02.2019

In der Sache sind die CDU-Delegierten für eine Abschaffung, mahnen aber zum Abwarten. Straßensanierungsprogramm auch für Geh- und Radwege wird beschlossen.

07.02.2019

Nachwuchspolitiker erhoffen sich nach schwachem Besuch bei der Premiere mehr Zuspruch durch günstigeren Termin vor den Ferien. Antrag zur Beleuchtung eines Waldweges scheitert im Ausschuss.

07.02.2019