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Region Ronnenberg Nachrichten Neue Grundschule und KGS sollen Schulzentrum bilden
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18:11 10.07.2019
Die Gruppe von SPD und Die Linke will an die KGS in Empelde die geplante neue Grundschule als Primarstufe angliedern. Quelle: Archiv
Empelde

Fusionspläne für die Kooperative Gesamtschule (KGS): Die Gruppe von SPD und Die Linke im Rat der Stadt Ronnenberg will die geplante neue Grundschule in Empelde an die KGS als Primarstufe angliedern und künftig am Standort der Marie-Curie-Gesamtschule in Empelde alle Schüler vom ersten bis zum 13. Jahrgang in einem gemeinsamen KGS-Schulzentrum zusammenführen. Das hat jetzt die SPD-Fraktion bekannt gegeben. „Die Chance, in Empelde ein Schulzentrum und einen sicheren Lernort von der ersten bis zur 13. Klasse zu schaffen, ist einmalig. Wir sollten sie uns nicht entgehen lassen“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Dieter Schur stellvertretend für die Gruppe von SPD und Linke.

Geplanter Umzug des fünften und sechsten KGS-Jahrgangs

Hintergrund der Pläne ist laut Schur einerseits der geplante Neubau einer zweiten Empelder Grundschule auf einem Hartplatz der Bezirkssportanlage – neben der Straße Auf dem Hagen und in unmittelbarer Nachbarschaft zur KGS. Außerdem sollen in drei bis vier Jahren die bislang noch in Ronnenberg untergebrachten fünften und sechsten KGS-Jahrgänge ebenfalls nach Empelde zum Standort der Marie-Curie-Gesamtschule verlegt werden. Nach Angaben der SPD wird dafür ebenfalls ein Neubau zwischen der KGS und der neuen Grundschule errichtet. „Der fünfte und sechste Jahrgang sollen das bisherige Gebäude in Ronnenberg verlassen, weil die Ronnenberger Grundschule dort mehr Platz benötigt – auch wegen der geplanten Einführung eines Ganztagsbetriebes“, sagt Schur.

KGS-Schulleiter empfiehlt Zusammenlegung

Die Idee, in Empelde am Standort der KGS alle Jahrgänge unter dem organisatorischen Dach eines Schulzentrums zusammenzuführen, sei in Gesprächen mit dem Leiter Kay Warneke aufgekommen. „Ihm liegt es offenbar sehr am Herzen, die neue Grundschule und die KGS als eine Organisationsform mit einer Primarstufe zusammenzuführen – ähnlich wie bei der IGS Roderbruch“, sagt Schur. Die Fusion der beiden Schulen soll Synergieeffekte hinsichtlich der Räume und des pädagogischen Personals bewirken.

„Auf einem relativ überschaubaren Gebiet werden bald Schüler von der ersten bis zur 13. Klasse unterrichtet. Es ist für uns der logische Schluss, dann ein gemeinsames Schulzentrum zu bilden“, sagt Schur. Möglicherweise könnten eine Mensa und weitere soziale Einrichtungen gemeinsam genutzt werden, nennt er ein Beispiel. Sinnvoll sei es auch, ein gemeinsames Lehrerkollegium mit verschiedenen Bereichsleitungen zu bilden. „Immerhin gibt es Pädagogen, die auf den Unterricht in Grund- und Hauptschule spezialisiert und deshalb für eine mögliche Doppelverwendung geeignet sind“, sagt Schur. Das Schulkonzept der KGS könne ebenfalls unproblematisch auf die neuen Jahrgänge der Grundschule erweitert werden.

Entscheidung trifft das Kultusministerium

Dass die Gruppe SPD/Linke wegen der vielen Gründe einen entsprechenden Antrag auf ein KGS-Schulzentrum mit angegliederter Primarstufe in den Rat der Stadt einbringt, hat laut Schur jedoch nur einen empfehlenden Charakter. „Die Entscheidung darüber kann nur das Kultusministerium treffen“, betont der SPD-Fraktionsvorsitzende.

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