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Region Ronnenberg Nachrichten Wird neue Grundschule vierter Zweig der Kooperativen Gesamtschule?
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19:24 10.09.2019
Die Marie-Curie-Schule in Empelde soll nicht nur um einen baulichen Trakt für die Jahrgänge fünf und sechs, sondern auch um einen Grundschulzweig erweitert werden. Quelle: Archiv
Empelde

Die Erweiterungen des Schulzentrums in Empelde beschäftigen die Politiker des Rates auf vielfältige Weise: Die Marie-Curie-Schule wird nach der laufenden Planung um Räume für die Jahrgänge fünf und sechs erweitert, zudem baut die Stadt in direkter Nachbarschaft dazu eine neue Grundschule. Der Bildungsausschuss hat am Montag einstimmig beschlossen, prüfen zu lassen, ob die neue Schule in die Marie-Curie-Schule integriert werden kann.

Raumpläne und Sporthallenkapazitäten aus einer Hand geplant

Den Antrag von SPD und Linken begründete SPD-Ratsherr Uwe Specht. Er sehe in der Zusammenlegung unter anderem eine „einzigartige Möglichkeit“, die Voraussetzungen zu schaffen, dass an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) ein schulischer Bildungsweg ohne Brüche geplant werden könne. Als Beispiel nannte er die Integrierte Gesamtschule (IGS) Roderbruch, wo eine solche Schulform bereits erfolgreich umgesetzt werde. Zudem könnten mit diesem Konstrukt Raumpläne und Sporthallenkapazitäten aus einer Hand geplant werden, sagte Specht.

Den Antrag von SPD und Linken, die KGS und Grundschule möglichst zusammenzulegen, fand Dietmar Jung von den Freien Wählern dagegen „zu absolut“. Die Gruppe von CDU, Freien Wählern und FDP bevorzuge, dieses zunächst einmal seitens der Verwaltung prüfen zu lassen, sagte er. Torsten Kölle, Leiter des städtischen Fachbereichs Bildung, Jugend und Soziales, antwortete daraufhin, eine organisatorische Zusammenlegung sei jederzeit möglich. Allerdings entscheide darüber die Landesschulbehörde.

Im Rahmen der KGS könne die Grundschule einen vierten Schulzweig bilden, erläuterte Kölle. „Jeder Zweig steht für sich da“, betonte er. So wie es aktuell bereits der Fall ist, würde auch mit integrierter Grundschule ein Leitungskollegium die organisatorischen Fragen für alle vier Zweige klären sowie Werte und Ziele der gesamten Schule festlegen. Gymnasium, Real-, Haupt- und Grundschule behielten aber eigene Leitungen. „Es wird immer ein Zaun zwischen Grundschule und weiterführender Schule sein“, beschrieb Kölle die Situation. Damit könnten auch nicht ohne Weiteres Lehrer aus einem Zweig in einem anderen eingesetzt werden.

Entscheiden muss die Landesbehörde

In Abstimmung mit der Landesschulbehörde und der Marie-Curie-Schule sowie unter Einbeziehung der Gremien der KGS könnte eine organisatorische Zusammenlegung geprüft werden, erklärte Kölle. Die Genehmigung müsste dann abschließend die Landesschulbehörde erteilen.

Den Vorstoß von Uwe Buntrock (Grüne), auch die Belange der Theodor-Heuss-Grundschule (THS) in Empelde in die Planungen mit einfließen zu lassen, stieß bei der Gruppe von CDU, Freien Wählern und FDP zunächst auf Widerstand. Volker Zahn (CDU) argumentierte, die Grundschulen in Weetzen, Benthe und Ronnenberg müssten dann auch gehört werden. Die Erklärung, dass die THS nach Fertigstellung der neuen Grundschule Schüler und Lehrer dorthin abgeben werde, brachte beide Seiten jedoch inhaltlich zusammen. „Wir reden hier um des Kaisers Bart“, resümierte der Ausschussvorsitzende Rüdiger Wilke (SPD) schließlich und stoppte die Diskussion. Man solle jetzt über die Prüfung abstimmen, die endgültige Entscheidung folge schließlich erst später, sagte er. Einstimmig machte sich der Ausschuss anschließend für diesen Vorschlag stark.

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Von Uwe Kranz

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