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Region Ronnenberg Nachrichten Neue Geräte komplettieren das Weetzener Löschfahrzeug
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17:03 13.08.2019
Ortsbrandmeister Dirk Seeberger zeigt den neuen Druckbelüfter sowie die sogenannte Haspel, eine Art Rollcontainer. Quelle: Finn Bachmann
Weetzen

Mehr als ein halbes Jahr ist das neue Löschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Weetzen nun schon alt, dennoch waren einige Fächer bis vor kurzem noch leer. Die dafür vorgesehenen Geräte wurden jetzt der Feuerwehr übergeben. So haben die Einsatzkräfte künftig einen Druckbelüfter und eine sogenannte Haspel, eine Art Rollcontainer, an Bord.

Das gefährlichste sei bei Bränden normalerweise nicht die Flamme, erklärt Pressesprecher Maximilian Lüerßen. „In den meisten Fällen sterben die Menschen am Rauch“, sagt er. Dieses Problem nehme angesichts der zunehmenden Kunststoffanteile in Möbeln und Einrichtungsgegenständen, die beim Verbrennen hochgiftige Gase abgeben, immer weiter zu, erklärt Ortsbrandmeister Dirk Seeberger. Dabei könne die neue Technik Abhilfe schaffen.

Schnelle Rauchfreiheit mit elektrobetriebenem Druckbelüfter

„Die Überdruckbelüfung schafft schnell Rauchfreiheit“, sagt er. Auch für die Einsatzkräfte verspreche das höhere Sicherheit. „Das Risiko, dass unvorhersehbares geschieht, ist so minimiert“, ergänzt Lüerßen. Wichtig seien nun vor allem regelmäßige Übungen mit dem Gerät. Denn falsch eingesetzt kann damit auch Schaden angerichtet werden. „Es muss zum Beispiel immer eine Abluftöffnung geben“, sagt Lüerßen. Wird das im Einsatzfall vergessen, kann sich der Rauch im Gebäude verteilen.

„Bei den nächsten Übungsdiensten werden wir gucken, wie man den Lüfter richtig verwendet“, erklärt Seeberger. Zwar gebe es im Stadtgebiet weitere solcher Geräte. Die neue Technik habe aber zumindest in einem Punkt einsatztaktisch die Nase vorn: „Da sie benzinbetrieben sind, können die anderen Lüfter nicht im Gebäudeinneren betrieben werden“, sagt Seeberger. Das sei nun kein Problem mehr, durch den Elektroantrieb entstehen bei dem neuen Gerät keine gefährlichen Abgase.

Eine Person allein kann eine Einsatzstelle absichern

Die neue Haspel, die hinten am Löschfahrzeug hängt und im Bedarfsfall abgenommen und gerollt werden kann, dient der Feuerwehr zur Verkehrssicherung. „Das Material, das man braucht, um die Einsatzstelle abzusichern, lag vorher einzeln auf dem Fahrzeug verstreut“, erklärt Seeberger. Die Haspel fungiet als zentrales Lager für Warndreieck, Verkehrshütchen und Blitzleuchten. „Man kann das Material ganz einfach mitnehmen, das spart Zeit“, sagt er.

Einen anderen Vorteil sieht Maximilian Lüerßen: Das neue Gerät könne von einer einzelnen Person bewegt werden. „Einer allein kann damit die Einsatzstelle absichern. Man hat so weniger Einsatzkräfte für denselben Zwecke gebunden.“, sagt er. Das sei gerade in Zeiten schwindender Mitgliederzahlen eine wichtige Unterstützung. Mit den neuen Geräten ist das Löschfahrzeug nun nahezu komplett.

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Von Finn Bachmann

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