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Nachrichten Minicomputer erhöhen Spaß und Spannung in der Empelder Grundschule
Region Ronnenberg Nachrichten Minicomputer erhöhen Spaß und Spannung in der Empelder Grundschule
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11:06 14.08.2019
Die Mini-Computer machen auch den Lehrerinnen Verena Kebsch-Jandel (links) und Burcu Paycu viel Spaß. Quelle: Uwe Kranz
Empelde

„Die Kinder erfassen das viel schneller als wir Lehrerinnen“, sagt Burcu Paycu. Sie unterrichtet an der Theodor-Heuss-Grundschule in Empelde. Gemeinsam mit Verena Kebsch-Jandel hat sie in den vergangenen Monaten an einem Pilotprojekt der Universität Oldenburg teilgenommen. Ziel war es, Mini-Computer, so genannte Calliope Mini, in den Unterricht einzubinden und gleichzeitig entsprechende Lerninhalte zu entwickeln. Den Umgang mit den etwa fünf mal fünf Zentimeter großen Platinen haben die Mädchen und Jungen dabei spielend leicht und mit viel Spaß gelernt.

Mit dem Programmieren des eigenen Namens geht es los

Voraussetzung für den Umgang mit dem neuen Unterrichtsmitteln sind erste PC-Kenntnisse. Schließlich müssen die Mini-Computer mithilfe ihrer großen Brüder programmiert werden. Das geschieht über ein auf Farben basierendes System. Ab der 3. Klassenstufe ist das aber für die meisten Mädchen und Jungen schon kein Problem mehr, und alle sind Feuer und Flamme, die Calliope Mini zu steuern. „Das sie etwas Eigenes programmieren dürfen, das ist schon was Tolles für die Kinder“, sagt Paycu. Auf der Platine der Calliope befinden sich zwei Einsteckmöglichkeiten für USB-Stecker über die sie mit dem PC verbunden werden können, Widerstände und Chips, zwei Schalter sowie ein paar LEDs. Und damit geht alles los: Sehr beliebt ist es bei Anfängern nämlich, zunächst Buchstaben, dann Namen und andere Worte als LED-Signal zu programmieren. Später lernen die Kinder dann das Steuern von Robotern oder Lego-Autos.

Die Arbeit mit den Mini-Computern ist „für alle Kinder interessant, egal, ob sie gute Deutschkenntnisse haben oder inklusiv beschult werden müssen. Das ist das tolle an dieser Sache“, sagt Schulleiterin Andrea Schirmacher begeistert. Bei ihrer Bewerbung hatte sie wenig Hoffnung, als eine der 30 Projektschulen ausgewählt zu werden. Nun freut sie sich aber besonders über die Möglichkeit, mithilfe von technischen Angeboten wie der Calliope-AG und einer Ipad-Klasse das Bild ihrer Schule in der Öffentlichkeit zu verbessern. Finanziert wurden die 30 Mini-Computer mit einem Einzelwert von rund 50 Euro vom niedersächsischen Kultusministerium. Der Support erfolgte über die Uni Oldenburg – völlig problemlos, wie Kebsch-Jandel erzählt: „Wenn etwas kaputt war, haben wir es schnell ersetzt bekommen.“

„Das Projekt ist mit gewachsen“

Nach einem halben Jahr Fortbildung haben die beiden Lehrerinnen die Calliope vor einem Dreivierteljahr in ihrer Schule eingeführt. Mithilfe von regelmäßigen Evaluationen sei das Projekt dann „mit gewachsen“, schildert Paycu. Mit einer letzten Reflektion der Ergebnisse sollte es dann eigentlich vor den Ferien abgeschlossen werden. Doch während die Mitarbeiter an der Uni Oldenburg noch damit beschäftigt sind, die Ergebnisse auszuwerten, überlegen sich Paycu und Kebsch-Jandel an der Theodor-Heuss-Schule schon neue Einsatzmöglichkeiten der Mini-Computer in dem am Donnerstag beginnenden neuen Schuljahr.

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Von Uwe Kranz

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