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Region Ronnenberg Nachrichten Mehrgenerationenfest: Gäste können Feuer löschen
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15:21 30.06.2019
Sie haben das Fest organisiert: Thomas Bensch (von links), Ines Jokiel, Steffi Janowski, Nora Rosenberg, Silvia Silvester, Candy Fuchs, Sandra Scholz, Melanie Schmidt, Katrin Beil und Anton (vorne). Quelle: Finn Bachmann
Weetzen

So voll war der Schulhof der Regenbogenschule schon lange nicht mehr: Das Mehrgenerationenfest lockte am Sonnabend zahlreiche Besucher aus Weetzen und Umgebung an. Grund zu feiern lieferte das 750. Jubiläumsjahr der Stadt.

Hauptanliegen der Organisatoren war es, die unterschiedlichen Altersschichten zusammenzubringen. „Wir wollen ein Fest für Alle“, erklärte Sandra Scholz. Besonders die Kinder sollten auf ihre Kosten kommen. Die später im Jahr anstehenden Veranstaltungen seien nämlich eher nicht für die Jüngsten geeignet.

Dankbar ist Scholz für die zahlreichen Helfer, die an den Ständen mitanpacken und schon bei den Vorbereitungen immer zur Stelle waren. „Die Helfer haben sich super beteiligt, das war ein richtiges Gemeinschaftsgefühl“, lobte sie. Stände betreute nicht nur der örtliche Sportverein, auch die Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, die Anwohnergemeinschaft „Kommune 18A“ und der Kleingartenverein boten Spiele und Verpflegung an. Geld verdiente dabei keiner. „Wir wollen, dass sich das Fest mit den Einnahmen selbst finanziert“, erklärt Scholz. Sponsoren und lokale Unternehmen hatten im Vorfeld die Preise, die man unter anderem beim Weetzen-Quiz und beim Bingo gewinnen kann, gespendet.

Spielend ein echtes Feuer löschen

Für Abkühlung sorgten die Kinder der Jugendfeuerwehr. Sie hatten nicht nur eine Spritzwand aufgebaut, bei der man mit dem Strahl eines Feuerwehrschlauches kleine Holzflämmchen umwerfen musste: Der Höhepunkt war für die jungen Feuerwehrleute eindeutig der sogenannte Fire-Trainer. Mit diesem Übungsgerät kann man die Benutzung eines Feuerlöschers an einer echten Flamme ausprobieren. „Wenn man das Feuer gelöscht hat, kriegt man von mir einem Stempel“, sagte Jugendfeuerwehrkind Miguel Llornes Garcia stolz. Dass diese Aktion nicht nur einen spielerischen Nutzen hat, sagte Betreuer und Feuerwehrmann Jan Brandes: „Die Erwachsenen können lernen, wie man mit einem Feuerlöscher im Notfall richtig umgeht“.

Eine andere Aktion boten die Mitglieder des Kleingartenvereins an. An ihrem Stand konnten die Jungen und Mädchen mit Dartpfeilen auf Luftballons werfen. „Solche Spiele bieten wir auf Festen immer wieder an. Die Kinder sind nun mal unsere Zukunft“, meinte Vereinsvorsitzender Thorsten Biadacz. Über die Absichten des Vereins sprach der Vizevorsitzende Andreas Haartz: „Wir wollen unbedingt die Gemeinschaft stärken.“

Auch musikalisch war an diesem Nachmittag für jeden Besucher etwas dabei. Zum Auftakt spielte die Feuerwehrkapelle aus Linderte Marschmusik, Pop und Schlager. Im Anschluss gaben die Grundschulkinder der Instrumenten-AG ihre Lieder zum Besten. Am Abend versorgte dann die Band „Cruising Sue“ die Rock-Fans mit passender Musik.

750 Jahre Weetzen

Anlässlich des 750-jährigen Bestehens der Ortschaft Weetzen hat das Team um Chef-Organisator Thomas Bensch noch mehrere Aktionen für das Jahr geplant. Das Dorffest, das vom 6. bis zum 8. September auf dem Festplatz neben dem Sportplatz stattfinden wird, dient dafür als Rahmenveranstaltung. An den drei Tagen werden unter anderem Konzerte von der Musikvereinigung Weetzen und den Jetlags zu hören sein. Ebenso stehen Food-Trucks, Feuerwerk, Disco, Frühschoppen und ein öffentlicher Gottesdienst fest auf dem Programm. fin

Bürgermeisterin Stephanie Harms ist vom Engagement der Bürger beeindruckt. „Es ist überwältigend, was die Weetzener leisten“, meint sie: „Es ist ein echtes Familienfest“. Nicht minder begeistert ist Besucherkind Miguel Günnewig. Schon seit dem Mittag sammelt er an den unterschiedlichen Ständen Stempel für erfolgreich gemeisterte Aufgaben. „Mir hat alles gut gefallen“, sagt er.

Von Finn Bachmann

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