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Region Ronnenberg Nachrichten Jupa plant eine weitere Freibadparty
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15:16 07.02.2019
Den Politikern fehlt am Waldweg nach Benthe die soziale Kontrolle. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
Ronnenberg

Die Bilanz für das Jahr 2018 ist für die Mitglieder des Ronnenberger Jugendparlamentes relativ eindeutig ausgefallen. Höhepunkte des Jahres waren vor allem die Freibadparty und ein gemeinsames Seminar. In der jüngsten Sitzung der Jugendvertretung stand deshalb für die Mitglieder fest: „Eine Jupaparty wollen alle wieder machen.“

Den auf den ersten Blick geringen Zuspruch für die Party im Freibad im vergangenen Jahr will das Jupa mit einer besseren Werbung und einem günstigeren Termin begegnen. Auch die Kosten sollen reduziert werden. „Wir kennen jetzt ungefähr die Rahmenbedingungen. Da wird es verwaltungstechnisch nicht mehr so ein großer Aufwand“, sagte Jugendbürgermeister Hendrik Pieper.

Das wäre für die Akzeptanz auch nicht unwichtig, den zumindest finanziell war die Freibadparty trotz guter Stimmung alles andere als ein Erfolg. Einnahmen aus Eintrittsgeld und Wertmarken zum Verzehr in Höhe von 470 Euro standen 3458,36 Euro an Ausgaben gegenüber. Personalkosten von 9834 Euro für 282 Arbeitsstunden städtischer Mitarbeiter für Organisation und Vorbereitung nicht eingerechnet.

Waldweg nach Benthe wird nicht beleuchtet

Die Enttäuschung ist Florentine Pramann und Till Schröder ins Gesicht geschrieben gewesen. So deutlich ist bislang keines der Vorhaben ihres Jugendparlamentes vom Rat abgelehnt worden. Der Fachausschuss für Stadtplanung stimmte am Mittwochabend einstimmig gegen den Antrag der Nachwuchspolitiker, den Waldweg zwischen Empelde und Benthe zu beleuchten. Die Kosten hatte Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler zuvor auf 90.000 Euro beziffert. Die Ausschussmitglieder aller Parteien begründeten die Ablehnung allerdings damit, dass dem Weg die soziale Kontrolle fehlen. Eine Beleuchtung wurde lediglich ein „trügerisches Gefühl der Sicherheit“ vermitteln. Er wolle nicht, dass sein Kind oder Enkelkind den Weg benutzt, weil es glaubt, dass allein Licht Sicherheit bringe, sagte Hermann-Josef Mersch (CDU). Ähnlich äußerten sich Vertreter der anderen Parteien. Schröder stellte fest, das auch der Alternativweg entlang der Bundesstraße nicht beleuchtet sei. Außerdem habe er Angst trotz Ampeln an den Überwegen überfahren zu werden. Die Ablehnung des Ausschusses konnte er damit nicht verhindern.

Auch bei der Terminsuche hatten die Jugendvertreter bereits eine klare Vorstellung. Auf keinen Fall wolle man mit einer ähnlichen Party in Gehrden terminlich kollidieren, hieß es. Deshalb peilt das Jupa für die eigene Veranstaltung grob Freitag, den 28. Juni, an. Anders als im vergangenen Jahr, als ein Partytermin kurz vor den Ferien durch ein Veto der Verwaltung gebremst wurde, soll diesmal noch vor den Zeugnissen gefeiert werden. „Ich denk, die Verwaltung hat gesehen, dass das bei uns nicht zur Loveparade eskaliert“, sagte Jupamitglied Florentine Pramann beschwichtigend.

Indes soll auch das System des Kartenverkaufs neu konzipiert werden. Ein aufwendiges Anmeldeverfahren habe im vergangenen Jahr viele potenzielle Besucher abgeschreckt, waren sich die Jupa-Mitglieder sicher. Ihrer Planung nach soll diesmal eine Voranmeldung zwar möglich, aber nicht mehr zwingend sein. Eine Abendkasse könnte den weiteren Ticketverkauf regeln.

Bei der nächsten Sitzung am Freitag, 8. Februar, um 16.30 Uhr im Großen Sitzungsraum des Rathauses, Hansastraße 38 in Empelde will die Jugendvertretung die Pläne für die Party weiter konkretisieren. Auch die Vorbereitungen für die Neuwahlen des Parlamentes im Herbst 2019 stehen dann wieder auf der Tagesordnung.

Von Uwe Kranz

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