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Nachrichten Johanniter warnen vor Brandgefahr
Region Ronnenberg Nachrichten Johanniter warnen vor Brandgefahr
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15:44 21.12.2018
Trockene Zweige des Weihnachtsbaumes können sich an Kerzen schnell entzünden. Quelle: dpa
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Ronnenberg

Die Feiertage stehen für besinnliche Stunden im Kreise der Familie und Freunden. Weit weg sind dabei die Gedanken daran, was für Gefahren die traditionellen Dekorationen mit sich bringen. Deshalb geben die Johanniter im Ortsverband Deister in Ronnenberg hilfreiche Tipps für die Erste Hilfe bei Brandverletzungen.

Als Faustregel gilt: Bei Verbrennungen im Gesicht, an den Händen, Gelenken oder den Genitalien sofort unter der Rufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Auch bei Verletzungen, die größer als ein Handteller sind, sollte auf jeden Fall professionelle Hilfe eingeschaltet werden.

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Wichtig ist, dass die Brandwunden steril abgedeckt werden, damit es nicht zu Entzündungen kommt. Entsprechendes Material findet man in jedem Auto-Verbandkasten. Kleinflächige Verbrennungen, etwa an einem Finger, können zur Schmerzlinderung kurz gekühlt werden, aber nicht mit eiskaltem Wasser. Bei großflächigen Verbrennungen und bei Gesichtsverbrennungen können oft Atem- und Kreislaufstörungen die Folge seien.

Wenn im Laufe der Zeit die Adventskränze und Christbäume immer trockener werden, steigt auch die Brandgefahr. Deshalb sollten Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen.Ein Eimer Wasser, eine Löschdecke oder ein Feuerlöscher können in der Wohnung im Fall eines Brandes Schlimmeres verhindern. Darüberhinaus sei die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 zu alarmieren, möglichst die Tür zum Brandraum zu schließen und das Gebäude zu verlassen.

Die Johanniter raten außerdem zu einer regelmäßigen Auffrischung von Erste-Hilfe-Kenntnissen, um im Ernstfall richtig helfen zu können. Informationen zum Kursangebot der Johanniter gibt es im Internet unter johanniter.de/erstehilfe.

Von Uwe Kranz