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Region Ronnenberg Nachrichten Darum darf die Wiese am Stadträr nicht betreten werden
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15:30 05.06.2019
Auf dem Weg und der Dreiecksfläche des Grünzuges muss die gepflanzte Vegetation erst noch durchsetzen. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Was macht man mit einer Fläche innerhalb eines neuen Baugebietes, die nicht überbaut werden darf? Vor dieser Frage standen mehrere Jahre lang Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Investor im Ronnenberger Baugebiet „Alter Garten“. Quer durch das Areal verläuft nämlich die Harzwasserleitung, auf der – auch in einem gebührendem Abstand – keine Gebäude entstehen dürfen. Nach langem Hin und Her einigte man sich auf eine Grünverbindung zwischen der Empelder Straße und der Straße Stadträr, die nun vor ihrer Vollendung steht.

Die Aussaat ist gerade erst abgeschlossen

Wer ungefähr auf halben Weg, dort wo die Sackgassen Tulpenweg und Hermann-Haller-Straße aufeinander stoßen, vor einem Bauzaun steht, wird auf einem ausführlichen Hinweisschild über das Projekt informiert. Noch darf niemand den neuen Weg benutzen, der über eine Fläche führt, die ehemals dem Realverband unterstellt war, da die Aussaat der Bepflanzung gerade erst abgeschlossen ist. „Erst wenn das erste Mähen erfolgt ist, kann der Bereich freigegeben werden“, erklärt Astrid Wendt vom Team Umwelt und Natur bei der Stadtverwaltung. Das könnte bereits im kommenden September der Fall sein. Vielleicht müsse aber auch noch eine weitere Wachstumsperiode abgewartet werden.

Das Schild am Bauzaun neben dem Wendehammer der Hermann-Haller-Straße weist auf das Projekt Grünzug hin und erklärt die Absperrung. Quelle: Uwe Kranz

Aktuell tut sich der Bewuchs etwas schwer, sich gegen die Konkurrenz aus Disteln und anderen nicht geplanten Pflanzen durchzusetzen. Grundlage für den Weg soll aber am Ende eine Fläche mit „belastbarem Landschaftsrasen“ werden, an dem rechts und links jeweils Streifen mit „blütenreichem Magerrasen“ eingesät wurden. Zuvor war der Boden mithilfe von Sand „abgemagert“ worden, um die richtigen Verhältnisse für das erhoffte neue Grün zu ermöglichen.

Zentrum der Verbindung bildet eine Dreiecksfläche

Das Zentrum der neuen Grünverbindung bildet eine Dreiecksfläche direkt neben dem Spielplatz Tulpenweg. Eine Wiesenfläche sowie zusätzlich gepflanzte Bäume und Sträucher sollen auch hier der „Bedürfnisse von Insekten, Kleintieren, Vögeln und Fledermäusen“ gerecht werden, wie es auf dem Schild angekündigt wird. Eine Bank lädt die Passanten zum Verweilen ein.

Auf dem Weg und der Dreiecksfläche des Grünzuges muss die die gepflanzte Vegetation erst noch durchsetzen. Quelle: Uwe Kranz

„Die Anlage des Grünzuges ist erst vor Kurzem fertiggestellt worden“, erklärt Andrea Unterricker vom Team Umwelt und Natur. Die Verwaltung setzt derweil auf die Nachsicht der Anwohner, dass die Fläche noch nicht getreten werden darf. Gerade die Wiesenflächen sähen noch etwas kahl aus, da die Blütenpflanzen natürlicherweise nur langsam wachsen, heißt es. Bilder von bunten Blumen auf der Informationstafel sollen aber bereits jetzt einen Vorgeschmack darauf geben, was Passanten in Zukunft auf ihrem Weg zwischen Stadträr und Empelder Straße erwarten wird.

Von Uwe Kranz

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