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Region Ronnenberg Nachrichten Firma Menke will mit Bürgern über Pläne für Kalihalde sprechen
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13:41 23.08.2019
Die Kaliabraumhalde soll nach den Plänen der Firma Menke mit einer dicken Schicht aus Bauschutt abgedeckt werden. Quelle: privat
Ronnenberg

Eine Demonstration vor der Firmenzentrale in Hannover, Besuche von Ministern in Ronnenberg und Solidaritätsbekundungen mit den Anwohnern von Politikern aller Parteien vom Stadtrat bis zum Landtag haben offenbar nichts an dem Vorhaben der Firma Menke Umwelt Service Ronnenberg geändert. Das Unternehmen plant nach wie vor, auf der Kalirückstandshalde in Ronnenberg von Bauschutt abzulagern. Das geht aus einem Brief hervor, den Menke am Sonnabend im Ortskern des Stadtteils verteilen will. Neu ist allerdings ein Kommunikationsangebot an die Bürger.

Menke kündigt Arbeiten auf dem Haldengelände an

Um „die beste Lösung für alle Beteiligten“ zu finden, will das Unternehmen „neben den Umweltschutzgesichtspunkten auch die Wünsche der Anwohner und der Ronnenberger Bürger“ berücksichtigen, heißt es in dem von Geschäftsführer Stefan Entrup unterzeichneten Brief. Als ersten Schritt bezeichnet Entrup die Einrichtung einer Internetseite (menke-ronnenberg.de) auf der Anwohner Fragen stellen können. Außerdem soll dort über „anstehende Arbeiten auf dem Gelände der Kalihalde Albert zur Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens“ berichtet werden.

Mit weiteren Schritten wolle das Unternehmen „einen vertrauensvollen Dialog mit den Menschen in Ronnenberg“ aufbauen. Dazu bittet Entrup auch um Anregungen unter der E-Mail-Adresse dialog@menke-ronnenberg.de.

In einer flankierenden Pressemitteilung zu dem Brief begründet Entrup die Aktion. „Wir wollen weg von der Konfrontation und hin zu einem Miteinander – daher gehen wir jetzt auf die Menschen in Ronnenberg zu“, erklärt er. Die Projektplanungen stünden noch am Anfang, daher sei es möglich, Änderungen vorzunehmen, die den Menschen in Ronnenberg wichtig sind. „Wir sehen uns als ein Nachbar, und wir wollen uns in Ronnenberg positiv einbringen – daher setzen wir nicht auf juristische Lösungen, sondern wollen unseren Beitrag zu einem vertrauensvollen Miteinander leisten“, betont Entrup.

Positives Beispiel in Empelde

Menke sieht in dem Projekt die „Renaturierung der Industriehinterlassenschaft“ aus Gründen des Gewässer- und Grundwasserschutzes. Als positives Beispiel für das Projekt dient die Abdeckung und Renaturierung der Kalihalde in Empelde von 1977 bis 2020. In Ronnenberg könne die Renaturierung der Halde Albert jedoch in einer wesentlich kürzeren Zeit abgeschlossen werden, heißt es. Die Bürgerinitiative „Bauschuttdeponie – Nein Danke!“ wirft der Firma hingegen vor, über Jahrzehnte eine Bauschuttdeponie betreiben zu wollen.

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Von Uwe Kranz

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