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Region Ronnenberg Nachrichten Bürgermeisterin übernachtet im Zeltlager der Jugendfeuerwehr
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11:56 08.08.2019
In Safarilook besucht Bürgermeisterin Stephanie Harms (Mitte) das Zeltlager. Quelle: Heidi Rabenhorst
Ronnenberg/Lohne

 Das Zeltlager gilt als einer der Höhepunkte eines Jugendfeuerwehrjahres – und so ist es auch in diesen Sommerferien: 78 Kinder aus den Ortsfeuerwehren Empelde, Ihme-Roloven, Linderte, Ronnenberg und Weetzen verbringen in diesen Tagen mit ihren Betreuern auf dem weitläufigen Gelände am Parksee in Lohne bei Altwarmbüchen eine Ferienwoche. „Mit dieser Zahl haben wir den Teilnehmerrekord erreicht“, sagt Stadtjugendfeuerwehrwart Matthias Düsterwald erfreut. Das sei eine tolle Bestätigung für die Arbeit der Feuerwehr. Hinzu kämen 15 Betreuer, die rund um die Uhr im Einsatz seien, plus drei Teilzeit-Unterstützer, von denen fast alle für das Zeltlager fünf oder sogar sechs private Urlaubstage genommen hätten.  

Bürgermeisterin kommt im Safarilook

Das 35. Zeltlager der Stadtjugendfeuerwehr steht unter dem Motto „Expedition in den Urwald“. Das nahm auch Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms bei ihrem Besuch in Lohne gern auf. Die Rathauschefin zeigte sich begeistert und wurde für ihr Outfit im Safarilook mit lautem Applaus begrüßt. Harms spendierte allen Teilnehmern ein Eis, und auch zwei große Torten hatte sie im Gepäck. Dafür präsentierten ihr die Nachwuchsfeuerwehrleute während eines Rundgangs durch das Zeltlager stolz ihre Unterkünfte.

Bürgermeisterin Stephanie Harms kommt in Begleitung von Stadtbrandmeister Gunnar Scheele. Quelle: Heidi Rabenhorst

Eltern zahlen 80 Euro pro Kind

Die Stadt zahlt für das jährliche Zeltlager einen Zuschuss in vierstelliger Höhe, die Eltern sind pro Kind mit 80 Euro beteiligt. „Weil die Teilnehmerzahl gestiegen ist, haben wir auch die Pauschale angehoben“, berichtet Harms. Düsterwald sieht nicht nur den schon traditionellen Besuch der Bürgermeisterin, sondern auch die Erhöhung des Zuschusses als große Wertschätzung für die Jugendarbeit seitens der Stadt. „Das ist nicht selbstverständlich“, so der Lagerleiter. Durchaus nicht selbstverständlich sei auch, dass die Stadtangestellten für ihre Betreuerdienste beim Zeltlager Sonderurlaub bekämen. „Anderswo müssen sie ihren Privaturlaub opfern“, fügt er hinzu.

Dankeschön für Nothelfer aus Altwarmbüchen geplant

Düsterwalds Wunsch, dieses Jahr einfach mal ganz normales Wetter zu haben, ging allerdings nicht in Erfüllung. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde das Lager wegen eines Unwetters mit Orkanböen geräumt. Spontane Hilfe kam wieder einmal von der Ortsfeuerwehr Altwarmbüchen. „Unsere Kinder konnten in ihrem Gerätehaus übernachten“, sagte Düsterwald. Es war bereits bereits das dritte Mal, dass die Altwarmbüchener Feuerwehrleute den Teil den Ronnenberger kurzfristig einen Unterschlupf gewährt haben. Als Dankeschön will das Lagerteam rund um Düsterwald die befreundeten Ehrenamtlichen aus Altwarmbüchen zu sich einladen und sie mit einem Essen verwöhnen.

Stephanie Harms hat für alle Eis mitgebracht. Quelle: Andreas Kolmer

Abwechslungsreiches Lagerleben

Auf dem kurzweiligen Programm stehen in der Ferienwoche viele Aktivitäten und ein spezieller Mottotag mit Rallye. Aber auch die Kanufahrten mit Regatta im Parksee sowie die das Gelände-Wald-Spiel „Capture the Flag“ gehören zum bunten Lagerleben. Viel Spaß macht den Kindern auch das Bauen eines Insektenhotels und das Herstellen der Kostüme für die Party im Dschungel. Und gleich drei Wanderpokale werden in den Kategorien Karaoke, „Swim and run“ und für das beste Kostüm vergeben. Tradition im Zeltlager ist auch die Abschlussdisco mit der 96-Hymne „Alte Liebe“ als Abschiedslied.

„Wir sind immer an der frischen Luft“

Die große Begeisterung ist allen anzumerken. Den Kindern macht es einfach Spaß, gemeinsam etwas zu erleben. „Wir sind immer an der frischen Luft, mit unseren Freunden zusammen und finden es einfach spannend“, sind sich Miguel, Marian (beide 11) und Ariane (10) einig.

Während ihrer Nachtwachen tüfteln die Betreuer übrigens schon am Motto für das nächste Jahr. Man darf gespannt sein, was unter anderem nach „Olympia“, „Australien“, „Der Berg ruft“ oder „Auf hoher See“ für das Zeltlager 2020 geplant ist.

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Von Heidi Rabenhorst

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