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Nachrichten Ausschuss zufrieden über Quartiersplatz
Region Ronnenberg Nachrichten Ausschuss zufrieden über Quartiersplatz
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00:17 26.08.2018
Der Fachausschuss informiert sich am Juz in Empelde über die Lage am Park und Ride-Platz. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Der Fachausschuss für Stadtplanung, Ökologie, Wirtschaft und Feuerschutz hat seine Sitzung am Mittwoch zu einer Art Roadstory gemacht. Das Gremium besuchte mehrere markante Punkte im Stadtgebiet und informierte sich über anstehende, laufende und abgeschlossene Projekte. Über Anträge wurden teils an Ort und Stelle diskutiert und beschieden.

Zufriedene Gesichter waren dabei unter den Ausschussmitgliedern am Quartiersplatz in Emplede-Süd und am neuen Bolzplatz in Weetzen zu sehen. Der Quartiersplatz ist nach seiner Umgestaltung für rund 145.000 Euro fast fertig. Bei entsprechender Witterung muss noch der Rasen eingesät werden. „Hier kann man sehen, dass das Geld wirklich gut angelegt ist“, lobte der Vorsitzende Jörg Garbe (CDU). In Weetzen hoben die Politiker die Qualität von Kunststoffuntergrund und Geräuschdämmung im Begrenzungszaun des neuen Spielfeldes. Dem Antrag auf einen zusätzlichen Mülleimer vor Ort wurde spontan zugestimmt.

Wolfgang Zehler (links), Rüdiger Wilke und Dieter Schur am neuen Freigelände der Kita Weetzen II. Quelle: Uwe Kranz

Angrenzend ist die Gestaltung des Außenbereichs an der neuen Kita Weetzen II ebenfalls fertig. Nach Aushärtung der Verankerungen für die Spielgeräte soll die Einrichtung voraussichtlich Mitte September offiziell in Betrieb genommen werden, wie Ortsbürgermeister Rüdiger Wilke in Aussicht stellte.

Am Ronnenberger Bahnhof informierte Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler den Ausschuss über den Entwicklungsstand in Sachen Bahnhofsgebäude. Der Eigentümer hat demnach die Genehmigung erhalten, den mittleren Teil des dreigeteilten Hauses zu sanieren und hat mit den Arbeiten begonnen. Der vordere Bereich unterliege einer Veränderungssperre der Bahn, auf die die Stadt keinen Einfluss habe. Der hintere Teil gehört weiterhin der Bahn.

Derweil suche die Stadt nach einem Weg, die Bahn zur Pflege der Zuwegung und der auswuchernden Bepflanzung der Straße, die den dazugehörigen Fußweg bereits vollständig verschlungen hat, zu bewegen. Auch die ständige Vermüllung sei ein großes Problem, betonten die Ausschussmitglieder. Der Bereich sei jedoch im Besitz der Bahn und unterliege daher auch den Sicherheitsmaßstäben des Unternehmens, betonte Zehler. Auch in Vörie liegt die Stadt mit dem Unternehmen über kreuz. Hier plane die Bahn offenbar den Übergang zu beseitigen. Die Verwaltung strebt dagegen an, die von landwirtschaftlichen und Alltagsverkehr genutzte Übergangsmöglichkeit zu erhalten.

Parteien befürworten Kauf der Pferdewiese

Die Mitglieder des Fachausschusses für Stadtplanung, Ökologie, Wirtschaft und Feuerschutz befürworten einen möglichen Kauf der sogenannten Pferdewiese an der Berliner Straße in Empelde-Mitte. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler während der Ausschusssitzung vorgenommen hat. Die Stadt müsse sich die Kontrolle der Entwicklung dieses Bereiches sichern. Außerdem dürfe eine mögliche Bebauung sehr behutsam erfolgen, war der Tenor unter den Politikern. Der Bereich ist derzeit dreigeteilt. Für den Reitplatz bestehe ein Baurecht, und auch der frühere Hüper Hof, der sich bereits im Besitz der Stadt befindet, ist bebaubar. Die Pferdewiese hat dagegen bislang den Status einer erhaltenswerten Grünfläche, wie Angela Meyer-Everloh für die Verwaltung ausführte.

Fortschritte vermeldete Zehler bei der Planung des Gewerbegebietes Ronnenberg Nord/Ost an der Empelder Straße. In Kooperation mit einem Partner, „der mit der regionalen Entwicklung beschäftigt ist“ soll dem Ausschuss schon bald eine erörterbare Konzeption vorgelegt werden können.

Im September oder Oktober und damit rechtzeitig zum Planfeststellungsverfahren für den neuen Hochbahnsteig an der Berliner Straße mit angeschlossenem Park und Ride-Platz sollen Zahlen über die Nutzer des bestehenden und meist überbelegten Parkplatzes am Stadtbahn-Endpunkt vorliegen, kündigte Zehler an. Anhand der Zahlen müsse unter anderem abgewägt werden, „ob wir den Hochbahnsteig überhaupt brauchen“.

An der Einmündung der Bruchstraße in die Nenndorfer Straße lehnte der Ausschuss zudem einen Antrag des Seniorenbeirates ab. Dieser hatte die Fahrbahn zugunsten des Begegnungsverkehrs verbreitern wollen. „Die Maßnahme macht die Nenndorfer Straße attraktiver für den Durchgangsverkehr“, argumentierte Fabian Hüper (SPD). Eine Veränderung zugunsten der Geschwindigkeit könne man an dieser Stelle nicht wollen, sagte Hermann-Josef Mersch (CDU).

Von Uwe Kranz

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