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Region Ronnenberg Nachrichten Anja Gloth ist neue Grundschulrektorin in Ronnenberg
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15:54 16.08.2019
Haben noch viel auszupacken: Anja Gloth und Jan Sonntag. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Es sind spannende Zeiten für die Grundschule in Ronnenberg. Schon draußen auf dem Schulhof sind deutliche Veränderungen zu erkennen. Während dort eine ganz neue Spielwelt entsteht, wird im Altbau der Schule der Verwaltungstrakt umgebaut – mit neuen Arbeitsplätzen für Lehrer, einem Medienraum mit Besprechungsbereich und modernisierten Büros. Auch im Büro der Schulleitung werden in diesen Tagen Möbel gerückt. Dort richtet sich Anja Gloth ein, die zum neuen Schuljahr die Nachfolge des bisherigen Rektors Thomas Stark antritt.

Langfristiger Ausbau zur Ganztagsschule

„Ich freue mich darauf, die Schule weiterentwickeln zu können“, sagt die neue Leiterin, die sich nicht lange eingewöhnen muss. Seit 2012 gehört sie dem Kollegium an und war im vergangenen Jahr bereits als Konrektorin tätig. Sie wisse, dass sie „ein gutes Team im Rücken“ habe – allen voran Konrektor Jan Sonntag. So fällt es Gloth auch leicht, ihre Ziele zu benennen. Langfristig geht es um den Ausbau der Grundschule zur Ganztagsschule. Veränderungen in der Zeitstruktur und die Anpassung des Unterrichts an künftige Anforderungen seien erste Stellschrauben, an denen gedreht werde, sagt sie. Das alles geschieht schon mit Blick auf die Erweiterung der Einrichtung auf die Gebäude der Marie-Curie-Schule, die mit ihrem 5. und 6. Jahrgang frühestens in drei Jahren nach Empelde umziehen soll.

Für Gloth ist genau das der Zeitpunkt, an dem sich die stark angespannte räumliche Lage in der Grundschule Ronnenberg entspannen könnte. So würden die Klassenräume den heutigen Anforderungen des stark differenzierten Unterrichts nicht mehr gerecht. Die Schule verfüge derzeit nur über zwei Differenzierungsräume, Unterricht spiele sich deshalb oft auch auf den Fluren ab. Zudem ermögliche es die „bewegte Stunde“ auf dem Schulhof oder in der Sporthalle, Arbeitsgruppen zu verkleinern. Für jemanden, der vor 20 oder 30 Jahren in der Grundschule war, seien die heutigen Anforderungen an die Lehrer und die Raumstruktur der Schule nur schwer nachzuvollziehen, meint Gloth.

Schüler und Lehrer sollen sich wohlfühlen

Für die verheiratete Mutter zweier Kinder war der Schritt in die Schulleitung ein logischer. Innerhalb der Grundschule Ronnenberg hatte sie sich zuletzt immer mehr für die Verwaltung interessiert, bis sie im vergangenen Jahr Konrektorin wurde. Besondere Schwerpunkte sind für sie die Themen Unterrichtsqualität und Personalentwicklung. „Mein Wunsch ist es, ein Arbeitsklima zu schaffen, in dem sich Schüler und Lehrer wohl und gut aufgehoben fühlen“, sagt Gloth. Auch die Zusammenarbeit mit den anderen Grundschulen der Stadt und den Kitas wolle sie intensivieren, damit der Übergang der Kinder aus dem Kndergarten in die Schule für alle Beteiligten „weicher“ werde.

Auf dem Weg in diese Richtung habe sie bislang viel Unterstützung von der Elternschaft, der Landesschulbehörde und der Stadt als Schulträger erfahren, sagt die neue Rektorin, die davon ausgeht, dass ihre Einrichtung bald die größte Grundschule im Stadtgebiet sein wird. „Wir werden bald vierzügig einschulen müssen“, kündigt Gloth an. Die Prognosen der Verwaltung zu den Schülerzahlen geben ihr recht.

Als „mein großes Manko“ bezeichnet sie ihre Fähigkeiten, den Schulchor zu leiten. Vorgänger Thomas Stark hatte diesen mit viel Herzblut geführt und gepflegt. „Ich bin sehr froh, dass wir mithilfe einer Kollegin und einer Kooperation mit der Calenberger Musikschule diesen Chor aufrecht erhalten können“, sagt Gloth. Bei allem Umbruch ist damit an der Ronnenberger Grundschule in diesem Bereich ein Stück Kontinuität gegeben.

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Von Uwe Kranz

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