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Nachrichten Artistische Tänze und ausgelassene Stimmung bei Prunksitzung
Region Ronnenberg Nachrichten Artistische Tänze und ausgelassene Stimmung bei Prunksitzung
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00:15 13.02.2019
Akrobatisch: Das Männerballett lässt sich auch unter den Rock gucken. Quelle: Heidi Rabenhorst
Ronnenberg

Zum vierten Mal ist es dem Karnevalistischen-Alt-Herren-Corps-Hannover Altherrenclub (AHC) gelungen, gemeinsam mit dem Sozialverband (SoVD) Ronnenberg eine bejubelte Veranstaltung zu organisieren. Dabei verbreiteten Karnevalisten aus Hannover und dem Umland in der neuen närrischen Saison mit einem großen Programm und zahlreichen Akteuren im Gemeinschaftshaus gute Laune. Commodore Jürgen Kruse konnte bei der Gala-Prunksitzung zum 44. Jubiläum des AHC das hannoversche Prinzenpaar, seine Tollität Carsten I. und seine Lieblichkeit Tina I. sowie Kinderprinzessin Madita I. begrüßen. Für die Drei war es ein Heimspiel. Sie wohnen in Ronnenberg – und das sogar Tür an Tür.

Den rund 150 Besuchern wurden zahlreiche karnevalistische Höhepunkte präsentiert: Unter anderem sorgten die Juniorengarde, das Kindertanzmariechen, die Showtanzgruppe, das Männerballett und Vivian, Alex und Steffi mit der Crazyshow für ausgelassene Stimmung. Das Publikum belohnte die Tänze mit viel Beifall und zusätzlichen Raketen – also salvenartigem Aufstampfen und Tischtrommeln.

In der Bütt nahm Frank Gattermann als Bauer Frank aus Ostfriesland die Politik aufs Korn. Lauten Applaus gab es für Thorsten Hitschfel, der in seinem Programm in die Rolle eines Orchesterchefs schlüpfte. Und dieses Orchester hatte es in sich, denn nach und nach meldeten sich die unterschiedlichsten Mitglieder wie Peter Maffay und Udo Lindenberg zu Wort. Anhand musikalischer Beispiele zeigte er auf, wie sich die Welt auf einen Abgrund zu bewegt. Dagegen hatte er allerdings ein Gegenmittel gefunden: „Richtiges Margedding“.

Brian O’Gott, der abseits der Bühne Peter Dams heißt, zog das Tempo dann so richtig an, haute einige flache Kalauer raus, die vom Publikum eher mitleidig belächelt wurden. Aber auch das gehörte zu seinem Programm, denn anders hätte seine Geschichte über die verfrorene Prinzessin, die er anhand von Ortsschildern erzählte, auch nicht funktionieren können. Zugunsten seines humorvollen Märchens wurden die Stadtnamen teilweise entzweit und verzerrt, damit diese in einen mehr oder minder sinnvollen Satz passten. So wurde aus Mettmann beispielsweise der Satz „Denn die Prinzessin aß gerne Mett, Mann.“ Aus der Stadt „Verden“ wurden dabei die Unpaarhufer der Reiter. In einem Lied erzählte er davon, dass ihn seine Freundin mit seinem besten Kumpel verlassen habe. Danach habe er sich in sich selbst verliebt und eine Nacht allein im Hotel verbracht. Nun überlege er, ob er sich heiraten und einen Doppelnamen wählen sollte: O’Gott-O’Gott“!

Nach der Halbzeit überreichte Elferratspräsident Jürgen Kruse „seiner Lieblingsbürgermeisterin“, Stephanie Harms einen Karnevalsorden. Für besonderes ehrenamtliches Engagement zeichnete Kruse als stellvertretender Vorsitzender des Ronnenberger Sozialverbandes Karl-Friedrich Seemann vom Heimtabund, Otmar Haas vom Niedersächsischen Museum für Kali- und Salzbergbau und Historiker Matthias Biester für das Heimatmuseum sowie den Präsidenten des Karnevalverbandes Niedersachen, Karl-Heinz Thum mit einem Orden aus. Für Jürgen Kruse selbst war es ein ganz besonderer Abend. Er wurde vom Präsidenten des Karnevalverbandes Niedersachsen (KVN), Karl-Heinz Thum in Würdigung und Anerkennung seiner langjährigen Verdienste zur Erhaltung und Förderung heimatlichen Brauchtums Karneval, Fastnacht und Fasching mit dem BDK-Verdienstorden (Bund Deutscher Karneval) in Gold ausgezeichnet.

Bevor die fröhliche Party weiterging, gab Jürgen Kruse seinen Abschied als Vorsitzender des AHC bekannt. „Ich bin nun 76 Jahre alt, war zwölf Jahre Commodore und 32 Jahre im Vereinsvorstand. Nun ist es an der Zeit, den Staffelstab an einen Jüngeren zu übergeben“, sagte Kruse. Ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht. Als Dankeschön überreichte Jens Giering vom Elferrat dem wehmütigen Jürgen Kruse zum Abschied einen Blumenstrauß.

Von Heidi Rabenhorst

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