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Region Ronnenberg Nachrichten Familienzentrum hat Geldsorgen
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19:57 16.05.2014
Von Kerstin Siegmund
Das Familienzentrum der Johannesgemeinde steckt finanziell in der Klemme.
Das Familienzentrum der Johannesgemeinde steckt finanziell in der Klemme. Quelle: Archiv
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Ronnenberg

Der Treffpunkt war vor vier Jahren in den Räumen der evangelischen Gemeinde an der Hallerstraße eröffnet worden und wurde bisher von der Landeskirche finanziert. Diese Förderung läuft zum Jahresende aus. Damit ist das Familienzentrum in seiner Existenz bedroht. „Die Finanzierung können wir allein nicht leisten“, sagte Elster. Die Kirchengemeinde benötigt 18.000 Euro im Jahr.

In der Summe sind die Personalkosten für die Koordinatorin Christiane Zimmermann enthalten, die mit zehn Stunden pro Woche im Familienzentrum beschäftigt ist. Ohne Koordinatorin sei das umfangreiche Angebot nicht aufrechtzuerhalten, sagte die Pastorin. Das Familienzentrum als interkultureller Treffpunkt bietet unter anderem Deutschkurse für Migranten, einen Mittagstisch und Kreativangebote für Kinder und Erwachsene. Die Teilnahmegebühren sind bewusst gering gehalten, um niemanden auszuschließen. Aus einer kleinen Idee sei eine große Institution mit einem umfangreichen Angebot geworden, sagte die Pastorin.

Die Kirchengemeinde bringt einen Teil der Kosten auf und sammelt Geld in den Gottesdiensten. Zudem unterstützen Bürger und Gewerbetreibende das Zentrum. Die jüngste Spende leistete Helmut Winzer. Er nahm bei einer Tombola 350 Euro ein. „Unsere Kosten können wir aber nicht allein aus Spenden bestreiten“, erläuterte Elster.

Der Kirchenvorstand hofft nun, dass die Stadt Ronnenberg finanzielle Unterstützung leistet. „Die Fraktionen werden sich mit dem Thema befassen“, sagte der Ratsherr Rüdiger Wilke (SPD), der den Sozialausschuss leitet.

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